Ellen - Die Awo Ellen feiert Geburtstag, spricht aber auch Probleme an

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Die Awo Ellen feiert Geburtstag, spricht aber auch Probleme an

Von: gkli
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Zahlreiche verdiente Mitglieder des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt in Ellen wurden im Saal Wamig-Weber geehrt. Foto: gkli

Ellen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge begingen die Mitglieder des Ortsvereins der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Ellen den Festkommers zum 40-jährigen Bestehen. Im Saal Wamig-Weber ließ der Vorsitzende Heinz-Hubert Werker die vergangenen vier Jahrzehnte Revue passieren. 1975 wurde der Ortsverein aus der Taufe gehoben.

Der damalige Vorsitzende des Awo-Bezirksverbandes, Hermann Koch aus Düren, trat mit der Anregung an die Ellener Bürger heran. Heyde Lüssem war die erste Vorsitzende, nach zwei Jahren übernahm Heinz Weber das Amt.

45 Mitglieder

Seit 1991 steht Werker dem Verein vor, der 45 Mitglieder zählt und diese Mitgliederzahl von Beginn an nahezu konstant hält. Die Gründungsmitglieder Franz Josef Kaiser, Anita und Siegfried Rose, Johannes Wirtz und eben Werker sind immer noch aktiv. Anita Rose führt seit 40 Jahren die Kasse.

Der monatliche Beitrag eines ordentlichen Mitglieds beläuft sich auf 2,50 Euro. Die Aufgaben des Ortsvereins liegen unter anderem in der Betreuung älterer Mitbewohner. An verschiedene Tagestouren und Ferienfahrten erinnern sich viele Teilnehmer noch sehr gerne.

„Den Tatsachen ins Auge blicken“

Doch auch die örtliche Grundschule und der Kindergarten werden unterstützt. Werker: „Bis zum Jahr 2000 haben wir rund 50.000 D-Mark zur Verfügung gestellt.“ 18.000 D-Mark gingen an die Spielplätze im Ort, 9400 an die Grundschule, 4000 an den Kindergarten und 9300 Mark in die Jugendarbeit.

Und für überregionale Geschehnisse wie Hochwasser und Erdbeben wurden rund 8700 Mark bereit gestellt. Werker: „Doch die Hälfte aller Erlöse müssen stets abgeführt werden.“ Weiter kamen Spenden in Höhe von 13.200 DM zusammen, außerdem profitierte der Verein von Geldbußen der Staatsanwaltschaft Aachen in Höhe von 53.000 Euro.

Beim Blick in die Zukunft stellte Werker fest, dass der Altersdurchschnitt der Vereinsmitglieder bei 73,9 Jahren liegt. Junge Mitglieder anwerben und vor allem den Vorstand verjüngen, das sei eine der Hauptaufgaben und Herausforderungen in naher Zukunft. Werker: „Wir sind zwar heute zusammengekommen, um zu feiern. Das ändert aber nichts daran, dass wir den Tatsachen ins Auge sehen müssen.“ Nur, wenn neue, junge Mitglieder geworben werden könnten, dann bestehe die Chance, in zehn Jahren das halbe Vereinsjahrhundert vollzumachen.

Die Ehrungen

Für langjährige Treue wurden Mitglieder, teilweise in Abwesenheit, geehrt. Seit 25 Jahren sind Elisabeth Leuchtenberg, Günter Pick, Hans Schumacher und Heidemarie Werker dabei, seit 30 Jahren Edeltraud Thienel und seit 40 Jahren Franz Josef Kaiser, Anita und Siegfried Rose, Heinz-Hubert Werker und Johannes Wirtz.

Auch Mitglieder, die früher der inzwischen aufgelösten Awo Niederzier angehörten und inzwischen zum Ortsverein Ellen gehören, wurden ausgezeichnet. Seit 45 Jahren hält Josef Junior der Awo die Treue und seit 49 Jahren Elisabeth Schmitz.

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