Die Aufschläge Evivos zermürben die Gastgeber

Von: sis
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Düren. Es hatte den Anschein, als wolle Evivo Düren die Jahrhunderthalle in Spergau möglichst schnell verlassen: Mit einem Blitzstart überrumpelte der Tabellendritte Mittwochabend den VC Bad Dürrenberg-Spergau.

Nach acht Minuten stand es 11:4, nach 20 Minuten war Satz 1 25:12 absolviert. Nach weitern 47 Minuten hatte der Pokalfinalist vor 550 Zuschauern sein Tagewerk vollbracht, durfte er die Heimreise von Saale und Unstrut antreten: 3:0 (25:12, 25:17, 25:21).

Der ausschlaggebende Punkt: Mit ihren Aufschlägen erwischten die Gäste die ohnehin nicht sattelfeste Annahme der Hausherren auf dem falschen Fuß. Speziell Christian Dünnes und Ilja Wiederschein stellten den VC vor unlösbare Probleme. Sieben Annahmefehler unterliefen den Gastgebern in Abschnitt 1. Weil auch Dürens Außenangreifer Jan Umlauft und Nicolai Kracht nicht zu stoppen waren, drückte sich Evivos Überlegenheit mit 25:12 deutlich aus.

Den zweiten Abschnitt gestalteten die Hausherren zunächst ausgeglichen, dann erhöhte der Tabellendritte wieder den Druck: 18:10, 25:17. Auffallend auch: Zuspieler Wiederschein stellte seinen Kontrahenten auf der anderen Netzseite in den Schatten. Nach der Pause agierte Dürrenberg in der Annahme etwas besser, aber speziell gegen Wiederscheins Aufschläge standen die Gastgeber auf verlorenem Posten.

So fiel das Fazit von Sven Anton, Dürens Trainer, kurz und bündig aus: „Wir haben sehr gut gespielt, so dass ich keine Auszeit zu nehmen brauchte.” Nur wenig Regenerationszeit steht Evivo zur Verfügung: Samstag sind die Netzhoppers Königs Wusterhausen Gast.
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