Die alte Mühle in Nörvenich soll einem Markt weichen

Von: gkli
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Heinz-Willi Strack, Fachbereichsleiter Bauamt der Gemeinde Nörvenich, erklärte die Pläne für einen Nettomarkt an der Schule. Foto: gkli

Nörvenich. „Vor gut einem halben Jahr traten die Eigentümer der alten Mühle, die neben der Schule im Kernort liegt, an die Gemeindeverwaltung heran“, erinnert sich Heinz-Willi Strack. Der Fachbereichsleiter Bauamt der Kommune kam bei einem Ortstermin auf Pläne zu sprechen, die den Kernort betreffen.

Dort, wo derzeit noch die alte Mühle steht, könnte bereits Ende 2016 ein Netto-Markt mit Café seine Pforten öffnen, wenn alles nach Plan läuft. Strack: „Der Eigentümer der alten Mühle, die nicht unter Denkmalschutz steht, dachten zunächst daran, die alten Gebäude abzureißen und Wohnhäuser auf das rund 5800 Quadratmeter große Grundstück zu setzen.“

Doch da die Einkaufsmöglichkeiten in Nörvenich ziemlich abseits und fußläufig schlecht erreichbar auf dem Kreuzberg liegen und im Kernort keine Nahversorgung mehr existiert, kam seitens der Verwaltung der Gedanke auf, bei Investoren anzufragen, die Supermärkte bauen. Der Grundstückseigentümer zog mit und so wird das ganze Grundstück demnächst an den Investor übergehen.

Der Aufstellungsbeschluss ist gefasst, das Planungsverfahren läuft und die Bezirksregierung gab bereits „Grünes Licht“. Strack: „Eine Traumvorstellung ist, dass Ende 2016 die Weihnachtsplätzchen im neuen Supermarkt verkauft werden können.“

Das Discounter-Gebäude, das sich auf einer Fläche von rund 1200 Quadratmetern erstrecken wird, soll etwa an der Stelle zu stehen kommen, wo jetzt das Hauptgebäude der alten Mühle zu finden ist. Die Parkplätze sollen unmittelbar davor, und damit gegenüber der Schule, eingerichtet werden. In noch fernere Zukunft geschaut schwebt Strack vor: „Vielleicht wird aus der Hauptschule mal ein betreutes Wohnen, dann hätten es auch die Bürger, die sich dort ansiedeln, nicht weit zur nächsten Einkaufsmöglichkeit.“

Wie der Bauamtsleiter berichtet, gab es bereits eine Bürgerversammlung zum Thema. „Durchweg wird die Idee sehr gut aufgenommen. Nur zwei Anlieger haben Bedenken, beispielsweise wegen des Lärmschutzes.“

Aber diesbezüglich werde sich eine Lösung finden, versichert der Fachmann.

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