Die achte FSJlerin beim Fußballkreis Düren

Von: kel
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Sparkassen-Vorstandschef Uwe Willner sowie Wolfgang Dembski und Manfred Schultze (von links) begrüßten Katrin Han bei ihrem Start als „FJSlerin“, beim Fußballkreis Düren. Foto: Axel Keldenich)

Düren. Um ihre Antrittsbesuche bei allen Kontaktschulen zu machen, musste Katrin Hahn aus Barmen weit über 100 Kilometer zurücklegen. Die 18 Jahre alte Abiturientin hat gerade ihr „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) beim Fußballkreis Düren angetreten. Sie ist damit bereits die achte unter den „FJSlern“, die bei den Kreis-Dürener Fußballern angeheuert haben.

Reich wird man in solch einem Jahr nicht, denn es gibt nur eine geringe Aufwandsentschädigung, und der Kreis zahlt ein Fahrgeld. Letzteres schlägt bei den vielen Fahrten zwischen Heimbach und Jackerath sowie Wissersheim und Gereonsweiler ganz schön zu Buche, weshalb Manfred Schultze als Vorsitzender des Fußballkreises dankbar für die Unterstützung ist, die die Sparkasse Düren den Fußballern gewährt. Deren Vorstandsvorsitzender Uwe Willner betonte die seit Jahren hervorragende Zusammenarbeit mit den Fußballern.

Langweilig wird es der Abiturientin und Damenfußballerin in den kommenden zwölf Monaten nicht werden, denn ihr Arbeitspensum hat es in sich. Einer der Kernpunkte ihrer Tätigkeit ist die Leitung von Fußball-AGs in Schulen im Kreis, um Kinder an die Spielregeln und den Fußballsport heranzuführen. Neben mehreren Grundschulen arbeitet Katrin Hahn dann auch in der Kita des Forschungszentrums Jülich und am Gymnasium Haus Overbach.

Daneben stehen ihre persönliche Fortbildung mit dem Erwerb von Trainer- und Jungmanagerlizenzen im Rahmen der begleitenden Ausbildung durch den Fußballverband Mittelrhein (FVM) sowie die aktive Teilnahme an Planungen und den ständigen Aufgaben der Gremien des Fußballkreises. Hier lernt sie die Grundlagen ehrenamtlicher Arbeit in Vereinen, Kreis und Verband kennen. Schließlich wird sie im Rahmen der Kooperation auch im Kreis-Sportbund Düren eingesetzt. Mit Rat und Tat zur Seite stehen wird ihr der „Pate“ dieses Amtes in Person von Kreisjugendobmann Wolfgang Dembsky.

Nach Abschluss des FSJ strebt Hahn ein Pädagogik-Studium an, um später als Grundschullehrerin zu arbeiten. Wahrscheinlich wird sie dem Fußballkreis treu bleiben, denn vier ihrer sieben Vorgänger sind noch in unterschiedlichen Funktionen dort tätig.

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