Deutsch-französisches Zirkusprojekt hat sich bewährt

Von: gkli
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Dr. Gregor Broschinski und Landrat Wolfgang Spelthahn übergaben im Namen der Sport- und Kulturstiftung der Sparkasse 2500 Euro für ein deutsch-französisches Zirkusprojekt. Foto: gkli

Mariaweiler. Ein deutsch-französisches Zirkusprojekt, an dem elf bis 15-jährige Schüler der Anne-Frank-Gesamtschule Düren und des „Collége Pierre Brossolette“ im französischen Noyelles-sous-Lens teilnehmen, hat sich bewährt. Was vor Jahren als Fortführung eines Schüleraustauschs auf die Beine gestellt wurde, erlebte in diesem Sommer seine fünfte Auflage.

Unterstützt wird das Projekt unter anderem von der Sparkasse Düren.

Dr. Gregor Broschinski vom Vorstand der Bank übergab nun auf dem Schulhof der Anne-Frank-Gesamtschule einen Scheck in Höhe von 2500 Euro. Verantwortlich für die Organisation des Projekts sind auf deutscher Seite Kirsten Stegh, Frauke Hiltmann sowie Uta Noppeney. Stolz auf „ihr“ Lehrer-Team ist Uta Löhrer, die Leiterin der Gesamtschule.

In jedem der vergangenen fünf Sommer erhielten rund 50 Kinder, davon die Hälfte aus Deutschland und die andere Hälfte aus Frankreich, die Möglichkeit, an einem Zirkus-Camp teilzunehmen. Mal steht das Camp in Köln, mal in Lille in Frankreich. Untergebracht werden die Teilnehmer in binationalen Zimmern, so dass die Kommunikation schnell zustande kommt.

Der 13-jährige Jonas Becker war schon zweimal dabei und kennt sich aus, geht es um Formulierungen in fremder Sprache. Jonas Becker: „Beim zweiten Mal funktionierte die Verständigung schon wesentlich besser als beim ersten Camp.“ Kommuniziert wird zur Not mit Händen und Füßen. Weniger bewährt hat sich laut Jonas Becker der Google-Übersetzer: „Für einzelne Worte ist das brauchbar, aber nicht für ganze Sätze.“ Einzelne Kontakte bleiben nach den Camps bestehen.

Kirsten Stegh: „Wir gehen davon aus, dass das Projekt längerfristig weiterläuft, weil es so erfolgreich ist und allen so viel Spaß macht.“ Die Lehrerin machte aber auch keinen Hehl daraus, dass es nicht einfach sei, die rund 24.000 Euro, die an Kosten in 2015 aufkamen, decken zu können. Gregor Broschinski versprach, die Sparkasse in Lille anzusprechen und auch dort für finanzielle Unterstützung zu werben.

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