Der vierte Brunnen

Von: sis
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Kreuzau. 1,2 Millionen Euro wird das Kreuzauer Wasserwerk Concordia ausgeben, um die Qualität des Trinkwassers weiter zu gewährleisten.

Gebaut wird mit diesem Geld u.a. der vierte Brunnen, der nicht am Fuße, sondern auf dem Lohberg hinter dem Hochbehälter errichtet wird.

Bis zu 140 Meter tief muss gebohrt werden, damit 120 Kubikmeter Wasser pro Stunde fließen können.

Doch diese Maßnahme allein reicht nicht aus, wie Concordia-Geschäftsführer Peter Dreyling den Ratsmitgliedern erläuterte, um den Uranwert im Trinkwasser so zu senken, dass er deutlich unter dem zukünftigen Grenzwert liegt.

Um die zehn Mikrogramm pro Liter zu unterschreiten, sind noch andere Maßnahmen erforderlich. Allerdings wies Dreyling daraufhin, dass der aktuelle Kreuzauer Wert von ebendiesen zehn Mikrogramm keine Gefahr für die Gesundheit darstelle.

Wenn der vierte Brunnen in Betrieb ist, wird auch die Frage gestellt und in vielleicht anderthalb Jahren beantwortet, ob der Wirtschaftsweg auf den Lohberg wieder geöffnet werden kann.

Seine Sperrung hatte für großen Unmut in der Kreuzauer Bevölkerung gesorgt. Außerdem wird die Wasserschutzgebietsverordnung geändert, um Schafe und andere Vierbeiner fernhalten zu können.

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