Winden - Der VfVuJ lässt sich nicht hängen

Der VfVuJ lässt sich nicht hängen

Von: Sebastian Adriany
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Der Siegtreffer: Julius Braun (Winden) schiebt den Abpraller von Nörvenichs Torhüter Marcel Groos zum 2:1 Siegtreffer ein. Foto: Adriany

Winden. Im Spitzenspiel der Dürener Fußball-Kreisliga B, Gruppe hat der VfVuJ Winden seine Chancen auf den Aufstieg in die Kreisliga A gewahrt: Im Spitzenspiel besiegte der Verein für Volks- und Jugendspiele die SG Nörvenich/Hochkirchen mit 2:1.

Die rund 100 Zuschauer sahen in Winden eine Heimelf mit viel Ballbesitz, die Probleme gegen tief stehende Gäste hatte.

In Halbzeit eins fielen keine Tore, da Winden die wenigen Unkonzentriertheit der gegnerischen Abwehr nicht in Tore ummünzte. Nörvenich/Hochkirchen hatte selbst vor der Pause eine gute Möglichkeit, Philipp Kuders Freistoß ging knapp über das Tor.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit näherte sich Winden mit zwei guten Torabschlüssen, bevor Leonardo Pennartz (63.) die Windener in Führung brachte. Der erste Schuss mit rechts von der Strafraumgrenze wurde noch abgeblockt, doch der Nachschuss mit links ging ins Netz. Der Ausgleich folgte bereits zehn Minuten später. Gästestürmer Patrick Marko bugsierte eine Flanke von rechts freistehend mit der Hüfte ins Tor (73.).

„Beide Mannschaften waren darauf bedacht, wenig Fehler zu machen. Die Räume waren ziemlich eng für uns. Mit dem 1:0 war eine kurze Befreiung da, wir kriegen aber, obwohl wir an der Außenlinie in Überzahl sind, das Gegentor. Dann ist es schwer, noch mal zurückkommen“, analysierte Windens Spielertrainer Bastian Neumann seine Sicht der Dinge.

Der VfVuJ kam aber zurück. Fünf Minuten vor dem Ende ließ Gästetorwart Marcel Groos einen Schuss von Sebastian Germershausen zu weit nach vorne abprallen. Julius Braun nutzte diese Gelegenheit zum 2:1 Siegtor.

„Wir haben an den Sieg geglaubt, uns nicht hängen gelassen und ich denke am Ende verdient gewonnen, weil wir ein Stück weit mehr gewinnen wollten als der Gegner“, freute sich Neumann über die drei Punkte und die Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes.

Karl-Peter Kiesant, der Trainer der SG Nörveich/Hochkirchen, wollte natürlich mit Zählbarem die Rückfahrt antreten, richtete aber direkt den Blick nach vorne: „Wir haben am Ende etwas unglücklich verloren nach einen Stellungsfehler. Ein Punkt wäre verdient gewesen. Nach vier Monaten Pause bin ich mit der Mannschaftsleistung zufrieden, mit dem Ergebnis natürlich nicht. Wir haben in der Hinrunde gegen den VfVuJ Winden verloren und dann eine Serie gesetzt. Ich hoffe, das gelingt uns wieder.“

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