Der U3-Ausbau bleibt eine Herausforderung

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Ansgar Kieven, seit 1998 Stellvertreter, ist neuer Leiter des städtischen Jugendamtes.

Düren. „Wir stellen ein Stück sozialen Frieden in der Stadt her“, sagt Ansgar Kieven, der neue Leiter des Jugendamts der Stadt Düren. „Wir“ – damit meint Kieven das Team des Jugendamtes, zu dem er seit mehr als drei Jahrzehnten gehört.

Seit 1998 war er stellvertretender Leiter des Amtes. Nach dem Ausscheiden von Manfred Savelsberg trat Kieven nun dessen Nachfolge an. „Die vor zehn Jahren begonnene Richtungsänderung im Jugendamt durfte ich mittragen und mitgestalten“, betont Kieven. Die Schaffung breit gefächerter früher Hilfsangebote und eine verstärkte Präventionsarbeit habe es dem Amt ermöglicht, auf vorausschauendes Agieren zu setzen und sich vom Image einer „Eingriffsbehörde“ zu lösen.

Das 2011 gestartete Projekt, erst einmal in den personellen Ausbau des Jugendamtes zu investieren, um langfristig Kosten einzusparen, erweise sich als „vorausschauend gedacht und gehandelt“, bilanziert Kieven. Die Einstellung von drei Kinderkrankenschwestern, drei sozialpädagogischen Familienhelferinnen sowie der Ausbau des Allgemeinen Sozialen Dienstes um drei Stellen hätten es ermöglicht, „mehr selbst zu machen und weniger extern einzukaufen“. „Wir kennen das soziale Netzwerk der Stadt wie kein anderer“, betont Kieven.

Über die Frage, was ihm besonders wichtig ist, muss Ansgar Kieven nicht lange nachdenken: „Mir ist es ein Herzensanliegen, die gute Zusammenarbeit mit allen Sozialpartnern weiter zu pflegen und gemeinsam über die entsprechenden Arbeitsgemeinschaften für Zukunftsgestaltung zu sorgen.“

Herausforderungen für seine Amtszeit sieht Kieven im weiteren Ausbau der U3-Plätze und im Ausbau der Betreuung in den Kitas, die auch qualitätsmäßig verbessert werden soll. Der Schutz von Kindern in Einrichtungen müsse ebenfalls weiter verstärkt werden. „Kein Kind darf vergessen werden“, laute sein Credo. Um dies zu erreichen, setzt Kieven unter anderem auf die Schaffung von niederschwelligen Beschwerde- und Anlaufstellen. Das „Soziale Rathaus“ im Eingang des City-Karrees sei eine solche Anlaufstelle.

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