Der Treffpunkt Bushaltestelle ist für die Hamich-Runners Vergangenheit

Von: bel
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Vorsitzender Dirk Hammer, Schriftführerin Susanna Hammer, Kassiererin Urania Kraus und der stellvertretende Vorsitzende Dieter Kraus (v.r.) übergaben das neue Vereinsheim auf dem Gelände des „Willi-Fourné-Sportparks“ seiner Bestimmung. Foto: Bruno Elberfeld

Langerwehe-Hamich. Nach zehnjährigem Provisorium konnten die „Hamich-Runners“ in ihr eigenes Vereinsheim einziehen. Der Platz für das Heim ist hervorragend gewählt. Direkt neben der Halle von „Jugendsport Wenau liegt der 60 Quadratmeter große Bau, ausgestattet mit allem, was Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder innerhalb ihrer Freizeit benötigen, wenn sie nicht gerade unter freiem Himmel auf Walking-Tour sind.

„Bisher mussten wir uns vor unseren Aktionen immer am Häuschen an der Bushaltestelle treffen“, sagte der Vorsitzende des Vereins, Dirk Hammer.

Diese Zeiten der Improvisation seien nun glücklicherweise vorbei, fuhr der Vorsitzende in seiner Eröffnungsrede fort und kramte in der Vergangenheit der Hamich-Runners. Er absolvierte, so erinnerte er, mit Dieter Kraus gerade den üblichen Langlauf, als die Idee auftauchte: „Daraus machen wir einen Verein!“

Bei der Gründungsversammlung waren es nur 13 Mitglieder, jetzt zählen die „Hamich-Runners“ mit 248 Mitgliedern, darunter etwa 70 Kinder und Jugendliche, zu den größten Leichtathletikvereinen im Kreis Düren.

Waren zunächst nur Läufer unterwegs, so gibt es mittlerweile Walkinggruppen sowie Radfahrer-Gruppen auf herkömmlichen Rädern, die regelmäßig Touren anbieten.

Nach rund zehn Jahren wurde der Vereinsführung ein Grundstück für den Bau eines Vereinsheims angeboten. Der JS Wenau erlaubte den Hamich-Runners auf dem Gelände ihrer Sportanlage neben ihrer Halle den Bau eines Heims. Nach etwa drei Monaten Bauzeit wurde jetzt der Neubau unter Beteiligung zahlreicher Mitglieder, vieler Gäste und Prominenter aus Politik und befreundeter Vereine seiner Bestimmung übergeben.

Geholfen bei der Errichtung haben die Gemeinde Langerwehe, Organisationen, Firmen, private und gewerbliche Sponsoren. Zurzeit belaufen sich die Kosten auf etwa 60.000 Euro, nicht einbegriffen der große Batzen der Eigenleistungen.

Ziel des Vereins ist es, so Hammer, das derzeitige Sportangebot kontinuierlich zu erweitern. Man will nicht unbedingt den Spitzensport etablieren, wohl aber den Breitensport, um möglichst viele Menschen jeden Alters zu erreichen.

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