Düren - Der schönste Reitplatz im Rheinland

Der schönste Reitplatz im Rheinland

Von: say
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Die Dürenerin Lara Hamacher bewältigt mit ihrem Pferd dieses Hindernis. Foto: Sebastian Adriany

Düren. „Nach dem Turnier ist vor dem Turnier“, das ist das Motto von Dr. Roger Haunhorst, dem Vorsitzenden des Reit- und Fahrverein Deutschritter Düren. Er hat die Turnierleitung beim dreitägigen Spring- und Dressurturnier an der Kuhbrücke, dass die Deutschritter seit zwölf Jahren ausrichten.

Ihn unterstützt ein fleißiges Team, das das ganze Jahr über für das Turnier plant und lebt: „Sechs bis sieben Personen aus dem Vorstand haben in den vergangenen Wochen jeden Abend auf der Anlage verbracht, damit dieses Turnier so zu Stande kommen kann.“

Von der EDV-Leitung in der Richterkabine bis hin zur Jahrespflege des Rasens, alles ist komplett durchgeplant für ein Reitwochenende mit 414 Reitern und 770 Pferden. Das Turnier ist ausgelastet. „Wir hatten am Freitag so viele Reiter, dass wir gar nicht wussten, wo wir sie unterbringen sollen“, berichtet Dr. Haunhorst.

Für die Reiter und Reitsportfreunde ist das Turnier ein fester Termin im Reitkalender. Das war es auch schon in 1960er-Jahren, erzählt Dr. Haunhorst. „Damals noch auf der Anlage von Schwarz-Weiß Düren, hat vor den Olympischen Spielen 1960, das gesamte deutsche Reiterteam das Turnier in Düren als letzten Test vor Olympia genutzt“. Mitte der 60er Jahre zogen die 1926 gegründeten ländlichen Deutschritter mit dem städtischen Dürener Reitverein an die Kuhbrücke, pachteten und teilten sich das heutige Gelände.

In den vergangenen 16 Jahren, seitdem Dr. Haunhorst erster Vorsitzender ist, wurde die Anlage modernisiert. „Dressur- und Abreiteplätze wurden neugestaltet und in die Bodenarbeit wurde investiert. Früher hieß es, wenn du in Düren reitest, kannst du es an der Rur klappern hören. Der Reitplatz war verschrien. Jetzt haben wir das schönste Gras im ganzen Rheinland.“ Dafür wird der Platz nach einem Turnier mit 100 Kilogramm Sand bedeckt und mit 120 Kilogramm Grassamen aufgefrischt.

Während der Veranstaltung beginnt die Planung für 2016. Es gehört einiges dazu, um dieses Reitturnier auf die Beine zu stellen. Neben seinem Team profitiert Dr. Haunhorst von seiner Vielseitigkeit. Er ist seit 35 Jahren als Notarzt bei über 300 Vielseitigkeitsturnieren tätig gewesen und sitzt in der Task Force der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, die sich mit der Sicherheit im Vielseitigkeitssport beschäftigt. Große Freude bereitet ihm der Zuschlag für Düren, das Rheinische Mannschafts-Championate Ende August durchführen zu dürfen. Dank der Geländestrecke in Kreuzau für das Vielseitigkeitsreiten in Kombination mit dem Reitplatz ist dies möglich.

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