Der RC Merken formt sich seine Mattenkämpfer selbst

Von: Lukas Weinberger
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Achmed Dahmani (l.) und seine starken Jungs wollen in der kommenden Saison eine gute Rolle spielen. Foto: luk

Merken. Bald ist es wieder so weit. Achmed Damani und seine starken Jungs vom Ringerclub Merken starten am 4. September in die neue Verbandsliga-Saison. Und diese soll ganz anders werden als die letzte. „Zehn Niederlagen in Folge wird es in dieser Runde nicht geben”, verspricht Trainer Damani.

Mit einer anderen Philosophie geht der RC in die neue Saison. Diese lautet: Junge Ringer formen und mit ihnen auf Dauer Erfolg haben. In der letzten Runde hatten die Merkener einige gestandene Ringer aus fremden Vereinen verpflichtet. Einige von ihnen erwiesen sich aber als ungemein unzuverlässig. „Ich wusste teilweise an Kampftagen nicht, wer kommt und wer nicht”, ärgert sich Achmed Damani immer noch.

Diese Saison soll das alles anders werden. Jugendliche wie Aaron Jansen, Johannes Koch und Fabian Ecker rücken nach. Paschalis Stavridis, ebenfalls ein Neuzugang, ist mit 28 Jahren der älteste Sportler im Kader der Merkener. „Die jungen Ringer brauchen zwar noch ein bisschen, aber auf Dauer glaube ich, dass wir mit ihnen sehr erfolgreichen sein werden”, erzählt Damani

Ganz ohne Erfahrung geht es aber dennoch nicht. Zwar sind Ringer wie die Neuzugänge Ibragim Maschidov und Gabriel Cuzguneanu noch nicht sonderlicht alt, bringen aber schon einiges an Erfahrung auf der Matte mit. Zudem ist Achmed Damani stolz, Leistungsträger der letzten Jahre gehalten zu haben: „Andreas Enns und Alexander Kleer könnten mit Sicherheit gar in der zweiten Liga ringen, aber sie sind uns treu geblieben”, freut sich der Trainer.

Doch das Auftaktprogramm der Merkener hat es in sich: Am 4. September steigt der Saisonauftakt gegen den KSV Jahn Marten 05, am 10. September findet der erste Heimkampf gegen den TKSV Duisdorf II. Beides sehr starke Gegner. Am dritten Kampfwochenende kommt es dann schon zum Lokalduell gegen den TKV Oberforstbach.

Saisonziel sei laut Trainer Damani „ein Platz im oberen Mittelfeld.” Die Verbandsliga sei in diesem Jahr relativ schwach besetzt, da viele gute Mannschaften aufstiegen seien. „Vielleicht geht es für uns dann noch etwas mehr nach oben in der Tabelle”, orakelt Damani Die Zeit der jungen Ringer wird ohnehin erst noch kommen...
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