Der Rat der Stadt Heimbach beschließt fünf Prioritäten

Von: sis
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Heimbach. Rat und Verwaltung der Stadt Heimbach haben in der Sitzung des Kommunalparlamentes am Donnerstag den Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters, den 63-jährigen Peter Boje, in den Ruhestand verabschiedet.

Wie berichtet, geht Boje nach 46-jähriger Tätigkeit bei der Stadt in Pension.

Peter Cremer, der parteilose Bürgermeister der Kommune, bezeichnete die Verabschiedung in diesem Rahmen als einen ungewöhnlichen Vorgang, da normalerweise ein solcher im Büro des Bürgermeisters stattfinde: „Die Ehrung in diesem Rahmen hat sich Peter Boje aber verdient“, betonte Cremer, ehe er die Verdienste Bojes während dessen jahrzehntelanger Tätigkeit hervorhob und die große Loyalität Bojes gegenüber der Verwaltung und dem Rat würdigte.

Vertreter aller Fraktionen schlossen sich den Worten des Bürgermeisters an und überreichten Präsente an den Scheidenden. Peter Boje bedankte sich: „Ich durfte gerne hier arbeiten und danke für die offenen und vertrauenswürdigen Gespräche.“ Er bat Politik und Verwaltung, seine Heimatstadt weiter nach vorne zu bringen. Lange anhaltender Applaus war die Folge.

Bojes Nachfolger als Allgemeiner Vertreter wird Benedikt Marx, der Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste und Allgemeine Bürgerangelegenheiten.

Der Heimbacher Rat beschloss dann auf Empfehlung der Lenkungsgruppe Stadtentwicklung fünf Prioritäten für den Prozess der Stadtkernentwicklung. Das Leitsystem Innenstadt beinhaltet den fließenden, ruhenden sowie den Fußgängerverkehr. Unter Neugestaltung des Rurufers verstehen die Heimbacher auch, die Rur erlebbarer zu machen, den Bahnhof besser an die Innenstadt mit Kirche und Burg oder auch die Burg Hengebach besser an den Seerandweg anzubinden. Unter dem Punkt Machbarkeitsstudie „Parkpalette Vogtplatz“ will man unter anderem gegen fehlende Stellplätze für die Heimbacher Bewohner vorgehen. Schließlich heißen die beiden anderen Punkte Machbarkeitsstudie „Kulturgärtnerei“ und „Über Rur“, bei denen es unter anderem um die Zukunft der alten Gärtnerei und die Entwicklung um den Bereich des Hauses des Gastes geht.

Außerdem beschloss der Heimbacher Stadtrat eine Einwohnerversammlung. Am Donnerstag, 1. September, sollen die Bürger über die Pläne zur Offenlegung des Heimbaches informiert werden. Studien zu ökologischen und technische Möglichkeiten sollen vorgestellt werden.

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