Nideggen - Der Nideggener Bürgerbus kommt nicht ins Rollen

Der Nideggener Bürgerbus kommt nicht ins Rollen

Von: sis
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Nideggen. „Dass wir nicht alle rechtlichen Details geklärt haben, war unser Fehler”, bekannte Erwin Fritsch, der Fraktionsvorsitzende der Menschen für Nideggen.

Und deshalb müssen die MfN einen Rückzieher machen. Der Bürgerbus-Test, der eigentlich Donnerstag dieser Woche starten sollte, wird in der beabsichtigten Form nicht stattfinden. „Nach unserem jetzigen Kenntnisstand ist die Konstruktion rechtlich zweifelhaft, wir wollen deshalb weder den Fahrzeughalter noch die Fahrer einem Risiko aussetzen”, sagte der Sprecher der MfN-Fraktion im Stadtrat.

Laut Fritsch ist die Bezirksregierung der Auffassung, dass ohne eine Lizenz auch die Testphase ohne Fahrpreis, aber mit der Möglichkeit zu spenden, nicht stattfinden darf.

Aufgeben wollen die Menschen für die Nideggen aber nicht. In der Ratssitzung am 8. September wollen sie die Zustimmung des Gremiums für eine Testphase vom 2. November bis 23. Dezember und vom 11. Januar bis zum 15. Februar erreichen.

„Wir halten den Test weiter für sinnvoll”, betonte Fritsch. Deshalb haben die MfN ein Verkehrsunternehmen aus der Stadt Mechernich gebeten, alle rechtlichen und technischen Fragen detailliert abzuklären und bis zur nächsten Ratssitzung einen Konzessionsantrag vorzubereiten.

Die Firma Herten will wieder das Fahrzeug stellen. Der zuständige Sachbearbeiter im Regierungspräsidium, so Fritsch, habe erklärt, dass die Konzessionsvergabe für ein Pilotprojekt innerhalb von vier Wochen nach positivem Ratsbeschluss möglich sei. Nideggens Bürgermeisterin Margit Göckemeyer sieht hinsichtlich dieser Testphase noch viele Fragezeichen, kündigte aber an, möglichst viele dieser Fragezeichen abzuarbeiten.

Unabhängigen-Sprecher Norbert Klöcker sieht das MfN-Begehren skeptisch: „Für den Herbst steht sowieso die Neubewertung des Schülerspezialverkehrs und des ÖPNV in Nideggen an”, warnt er vor einem Schnellschuss.
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