Der Merz-Park: Ein Wohnbaugebiet für Generationen

Von: Anne Wildermann
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Neubau-Projekt Merz-Park (v.l.): Bauamtschef Thomas Lüssem, Bürgermeister Georg Gelhausen, Investorin Andrea Sutorius, Architekt Heinz Härtl, Bernd Ohlemeyer und Investor Bernd Pfennings. Foto: Wildermann

Merzenich. Der weiß-graue Flyer verspricht viel: Die Gemeinde Merzenich liegt in grüner und zugleich urbaner Lage, „um das Potenzial der Gemeinde auszubauen, soll in Kürze der Merz-Park entstehen.“ Baubeginn: Ab sofort.

Ein zwölf bis 14 Millionen Euro teures Wohnprojekt, das junge Leute mit Familie und ältere Menschen zusammenbringen soll. Auch Gewerbetreibende sollen ihren Platz auf dem insgesamt etwa 3,3 Hektar großen Areal bekommen.

Gegenüber von Morschenich-Neu

Das Wohnbaugebiet, welches direkt an die Landstraße 264 grenzt und damit vis-à-vis von dem Umsiedlungsort Morschenich-Neu liegt, bietet neben elf frei stehenden Einfamilienhäusern mit Garten auch Wohnungen, die gemietet oder gekauft werden können und betreutes Wohnen für ältere Menschen. Bis zu drei Geschosse hoch werden die Häuser gebaut und bekommen alle ein Flachdach.

Viereinhalb Jahre Entwicklung

„Es vergeht in Merzenich kein Tag, an dem nicht jemand anruft und nach Bauland fragt“, sagt Bürgermeister Georg Gelhausen (CDU) während des symbolischen Spatenstichs. Ihm sei es wichtig, dass in dem Projekt Arbeiten und Wohnen miteinander verknüpft werden. „Das heißt natürlich auch: schnelles Internet“, betont er.

Viereinhalb Jahre hat die Entwicklung für dieses Vorhaben gedauert. Um so schneller sollen laut Bernd Pfennings, einem der Investoren, die ersten Leute in den Merz-Park ziehen können. „In einem Jahr sind die Einfamilienhäuser fertig. Und mit den Anlagen für betreutes Wohnen beginnen wir heute schon und Fertigstellung ist dann Dezember 2017.“ Allerdings gibt es bisher noch „keinen definitiven Betreiber für das betreute Wohnen“, sagt Thomas Lüssem, Bauamtschef von Merzenich. „Wir hoffen sehr, dass uns bald jemand genannt wird.“

Im zweiten Bauabschnitt soll schließlich das Gewerbegebiet entstehen. Vorgesehen sind ein Supermarkt, ein Getränkehandel, Friseurladen und ein Café. „Vor allem diese zwei letzten Geschäfte sind in direkter Nähe zu dem betreuten Wohnen.

Ein Zebrastreifen kommt als Übergang, damit die älteren Leute die Straße besser überqueren können“, sagt Pfennings. Des Weiteren kann sich der Investor aus Kreuzau auch gut vorstellen, dass sich ein Elektrofachgeschäft niederlässt oder eines für Möbel. „Vielleicht sogar ein Gartenzenter“, ergänzt er. Wer die potenziellen Gewerbetreibenden sind und woher sie kommen, verrät er nicht. Sicher ist nur, dass es Geschäfte sind, die es in Merzenich bisher nicht gibt. Mit dem Spatenstich wird die Akquise für die Nutzung der Gewerbefläche weiter vorangetrieben und intensiviert.

Selbst eine Bushaltestelle haben die Projektentwickler vorgesehen. „Der Fokus liegt dabei auf die Anbindung der übrigen Ortsteile“, sagt Bürgermeister Gelhausen. Wie die Taktung für die Busse aussieht, ist noch nicht ganz klar. Sie wird aber nicht über 30 Minuten liegen. In Merzenich kommen die Busse zu jeder halben Stunde.

Neben der Busverbindung gibt es noch die S-Bahn-Haltestelle Merzenich. Nach Ansicht Gelhausens ist sie für Berufspendler ein Pro-Argument, um sich im Merz-Park niederzulassen. Von der Nähe zur A4 mal ganz abgesehen.

Fertigstellung des gesamten Parks: Sommer 2018.

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