Düren - Der Meister ist zu stark für die Powervolleys

Der Meister ist zu stark für die Powervolleys

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
9830861.jpg
Frust: Für Matthias Pompe und die SWD Powervolleys Düren ist die Saison vorbei. Foto: Guido Jansen
9827099.jpg
Handball, Bundesliga, 29. Spieltag, SC Magdeburg - THW Kiel 26:32, am 08.04.2015 in der Getec-Arena in Magdeburg (Sachsen-Anhalt). Kiels Trainer Alfred Gislason steht am Spielfeldrand. Foto: Jens Wolf/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Düren. Zwischen dem zweiten und dem dritten Satz flogen ganz viele Plüschtiere durch die Max-Schmeling-Halle. Doch es randalierten keine Volleyballfans beim dritten Halbfinalspiel zwischen den Berlin Recycling Volleys und den SWD Powervolleys.

Etliche der 4221 Zuschauer beteiligten sich mit den Wurfgeschossen aus Stoff an einer beispielhaften Aktion. Der Deutsche Meister und der Malteser Hilfsdienst hatten die Fans gebeten, die Plüschtiere mitzubringen. Sie werden in den nächsten Tagen an bedürftige Kinder in der deutschen Hauptstadt verschenkt.

So hilfsbereit sich die Zuschauer und der Hauptstadtklub gegenüber den sozialschwachen Jungen und Mädchen zeigten, so zeigte sich doch auch vom ersten Ballwechsel an: Die Berlin Volleys ließen keinen Zweifel daran, den ersten Matchball der „best of 5“ verwandeln zu wollen. Dieses Vorhaben gelang ihnen in drei Sätzen: Mit 25:20, 25:21 und 25:23 fuhren sie den benötigten dritten Sieg in der Halbfinalserie ein.

Um 20.51 Uhr hatten sich die Berliner für das Finale gegen den VfB Friedrichshafen qualifiziert, mussten die Gäste die Hoffnung auf ein zweites Heimspiel gegen BRV begraben. Trost: Im Anschluss an die Begegnung wurden die Powervolleys als drittbeste Mannschaft der Bundesliga mit der Bronzemedaille geehrt.

Die Begegnung an der Spree stand für die Gäste schon vor dem Anpfiff unter keinem guten Stern: Jaromir Zachrich, der Kapitän und Mittelblocker, saß nach seinen fiebrigen Tagen nur auf der Bank. Und Außenangreifer Jan Philipp Marks hütete mit hoher Temperatur das Hotelbett.

Düren kämpfte zwar, ließ sich auch von Sechs-Punkte-Rückständen nicht beirren, der Klasse Berlins waren die Gäste trotz allen Einsatzes an diesem Abend aber nicht gewachsen. Dass die Mannschaft des scheidenden Trainers Michael Mücke nie aufgab, bewiesen die letzten Ballwechsel: 20:24 lagen die Gäste zurück, sie kämpften sich auch dank der Aufschläge von Prolingheuer auf 23:24 heran. Doch dann landete Prolingheuers nächster Aufschlag im Netz. Das Spiel war aus, die Saison vorbei.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert