Der Kreis Düren bewirbt sich um die Ausrichtung der Städtepartnerkonferenz

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In Berlin überreichte eine Delegation um Landrat Wolfgang Spelthahn (3.v.l.) die Bewerbung des Kreises Düren um die Ausrichtung der 15. Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz 2019.

Kreis Düren/Berlin. Eine Delegation des Kreis Düren übergibt die Bewerbung um die Ausrichtung der 15. Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz 2019 in Berlin.

Aus diesem Anlass übergab Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) mit der Geschäftsführerin des Vereins zur Förderung der Kreispartnerschaften des Kreises Düren, Annegret Greven, und den Vorstandsmitgliedern Dieter Hockel (SPD), Valentin Veithen (Die Linke), Britta Bär (Grüne) und Michael Hintzen (UWG), dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied des deutsch-russischen Forums Martin Hoffmann in Berlin ein Bewerbungsschreiben.

„Attraktiver Rahmen“

„Unsere seit April 2011 bestehende, lebhafte Partnerschaft mit dem Kommunalkreis Mytischtschi in der Oblast Moskaus ist die Triebfeder zur Bewerbung um die Ausrichtung des deutsch-russischen Forums im Jahr 2019“, sagte Wolfgang Spelthahn. Teilnehmer an der Übergabe des Bewerbungsschreibens und dem anschließenden Gedankenaustausch waren auch Peter Franke, Vorstand Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften, Oxana Kogan-Pech, Projektleiterin Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften, und Projektleiter Marcel Blessing-Shumilin.

Das Deutsch-Russische Forum fördert als gesellschaftliche Initiative die Deutsch-Russischen Beziehungen. Alle zwei Jahre findet eine Deutsch-Russische Städtepartnerkonferenz statt, die sich an kommunale Entscheidungsträger sowie Vertreter von Zivilgesellschaft und Wirtschaft aus Deutschland und Russland richtet. Sie bildet die Plattform für die Stärkung des gesellschaftlichen Dialogs mit Russland sowie die Anbahnung und Vertiefung der Zusammenarbeit. An der letzten Konferenz in Karlsruhe nahmen rund 700 deutsche und russische Vertreter teil. Die nächste Städtepartnerschaftskonferenz findet 2017 im russischen Krasnodar statt, ehe 2019 dann wieder Deutschland und damit vielleicht auch Düren an der Reihe ist.

„Der Kreis Düren bietet sowohl infrastrukturell als auch kulturell einen attraktiven Rahmen für die Ausrichtung des deutsch-russischen Forums“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Für die Unterbringung der Forumsteilnehmer steht in Düren selbst neben den bereits ansässigen Hotels, Pensionen und Jugendherbergen im Jahr 2019 ein exklusives Vier-Sterne-Hotel inklusive Dienstleistungs- und Kongresszentrum zur Verfügung. Auch die Arena Kreis Düren mit ihren über 2000 Sitzplätzen und einer ausgereiften Technik für Redner, Simultanübersetzer und eigenem Catering könnte genutzt werden.

Allerdings blickte Wolfgang Spelthahn auch über den Tellerrand hinaus. Um einen Besuch im Kreis Düren attraktiver zu gestalten, möchte er die gesamte Region mit einbinden. So soll unter anderem die Auftaktveranstaltung im Kaisersaal in Aachen durchgeführt werden und ein Feuerwerk auf dem Rursee soll den krönenden Abschluss bilden.

Beeindruckend sei auch, dass alle im Kreistag vertretenen Parteien geschlossen hinter der Idee stehen. „Die Ausrichtung dieser Konferenz wäre für den Kreis Düren ein großer Gewinn. Gerade wegen der schwierigen politischen Lage, ist es von großer Bedeutung, dass den Menschen aus Deutschland und Russland die Möglichkeit gegeben wird, sich auf dieser Ebene zu verständigen“, betonte Britta Bär (Bündnis 90/Die Grünen). Auch Michael Hintzen (UWG) ist sicher: „Die Konferenz wird den Kreis Düren nach vorne bringen, sowohl touristisch als auch wirtschaftlich. Für Valentin Veithen (Die Linke) ist es wichtig, „dass dadurch die menschlichen Kontakte gepflegt werden und so das Verständnis zueinander gestärkt wird“. Auch Dieter Hockel (SPD) sieht die Konferenz als eine Chance, das Zwischenmenschliche auszubauen. „Fünf Jahre Erfahrung aus der Partnerschaft mit Mytischtschi zeigen, dass gerade das Zwischenmenschliche wichtiger ist als die politischen Aussagen“, sagte Hockel.

Martin Hoffmann zeigte sich beeindruckt vom Gespräch mit der Dürener Delegation. „Ich kann nicht alleine entscheiden, aber wenn es nach mir gehen würde, hätte Düren sehr gute Chancen“, so das geschäftsführende Vorstandsmitglied des Forums. Endgültig präsentiert wird der Ausrichter des Forums im nächsten Jahr.

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