Nörvenich - Der Kommodore residiert mittlerweile im Fliegerhorst

Der Kommodore residiert mittlerweile im Fliegerhorst

Von: jan
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Nörvenich. Besucher würden sich wundern. Wer den Fliegerhorst Nörvenich ein oder zwei Jahre nicht von innen gesehen hat, der wird jetzt vieles entdecken, das vorher nicht da war. Eine der wesentlichen Veränderungen der jüngsten Vergangenheit ist der Umzug des Kommodores.

Seit dem 18. Juni vergangenen Jahres befindet sich der Arbeitsplatz von Oberst Andreas Hoppe nicht mehr in Kerpen, sondern in Nörvenich.

Die Kerpener Kaserne als Teil des Jagdbombergeschwaders 31 Boelcke wird Schritt für aufgelöst. Das Objektschutz-Batallion soll Ende des nächsten Jahres aus Kerpen abgezogen werden. Dann dürften sich die Tore des ehemaligen Boelcke-Verwaltungssitzes endgültig schließen. Die Stadt Kerpen plant derzeit, das Gebiet zu renaturieren, als Ausgleichsfläche für die Natur, die der Verlegung der Autobahn 4 weichen muss.

Noch nicht aus Kerpen nach Nörvenich umgezogen ist das Sanitätszentrum. Dieses wird erst verlegt, wenn die Gebäude dafür in Nörvenich errichtet sind. Derzeit befindet sich das Zentrum, das insgesamt an Größe verlieren soll, erst in Planung.

Aktuell befinden sich 20 Eurofighter-Kampfflugzeuge in Nörvenich. Die geplante Stärke ist 30. Von den vorgesehenen 51 Piloten versehen derzeit 20 ihren Dienst in Nörvenich. Die Zahl der Flugstunden wird in diesem Jahr mit der wachsenden Zahl an Piloten und Flugzeugen größer werden. Etwa 1000 waren es 2012, 2000 sind für 2013 avisiert.

Die 7000 Stunden aus den Zeiten des Kampfflugzeuges Tornado sollen aber bei weitem nicht mehr erreicht werden betonte ein Sprecher der Bundeswehr. Neu auf dem Fliegerhorst-Gelände ist eine Instandhaltungs-Halle, die sich direkt neben den Eurofighter-Garagen befinden. Ebenfalls neu sind die Gefechtsständen der beiden fliegenden Einheiten. Seit der Umstellung vom Tornado auf den Eurofighter werden die Piloten übrigens nicht mehr nur von einem Fliegerarzt betreut.

Ein Diplom-Sportwissenschaftler und ein Physiotherapeut kümmern sich obendrein in einem neuen Fitness-Zentrum um die Piloten. Denn die Belastung im Eurofighter ist wesentlich höher als im Vorgänger Tornado. Früher mussten die Piloten mit der dreifachen Erdanziehungskraft zurecht kommen, jetzt ist die Belastung teilweise neunfach.

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