Der Kader der Powervolleys ist am Wochenende komplett

Von: Franz Sistemich
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Anton Brams, der neue Trainer der SWD Powervolleys (rechts), erklärt seinen Spielern Brook Sedore, Dennis Barthel und Shibo Yu (von links) seine Vorstellungen von einem erfolgreichen Volleyballspiel. Foto: Guido Jansen

Düren. Zehn Tage vor dem Start in die Bundesliga-Saison ist Anton Brams zufrieden: „Die Mannschaft hat sich schneller entwickelt, als ich erwartet habe“, sagt der Trainer der SWD Powervolleys. Mit einem Heimspiel beginnt der dreifache Deutsche Vizemeister die Spielzeit 2015/2016.

Gegner am Samstag, 24. Oktober, ist der CV Mitteldeutschland. Um 19.30 Uhr wird die Partie in der Arena Kreis Düren angepfiffen.

Wunderdinge erwartet der neue Trainer an diesem Abend noch nicht von seiner Mannschaft. Der Grund: Erst in den kommenden Tagen wird ihm der komplette Kader zur Verfügung stehen. Diagonalangreifer Sebastian Gevert, Libero Blair Bann und Mittelblocker Rudy Verhoeff weilten bei ihren Nationalmannschaften (Chile und Kanada) und stoßen erst am Wochenende zum Team von der Rur.

Besonders hinter den beiden Kanadiern liegen kernige Tage: In vier Wochen absolvierten Bann und Verhoeff 20 Spiele. „Es ist klar, dass sie zunächst einmal kürzertreten müssen angesichts dieser hohen Belastung. Es ist wichtig, dass sie nun runterfahren können, damit sie nicht am Ende der kurzen und intensiven Saison ausgebrannt sind“, betont Brams.

Der Trainer verweist deshalb auch auf die Güte seines 13-köpfigen Kaders: „Wir verfügen über den Luxus der Qualität“, sagt Brams und verdeutlicht dies an mehreren Beispielen: Die vier Außenangreifer Matthias Pompe, Brook Sedore, Jan Philipp Marks und Dennis Barthel liegen nach Aussage des 27-jährigen Trainers „qualitativ dicht beieinander“. Oder die beiden Zuspieler: Der US-Amerikaner Matt West und der Chinese Shibo Yu agieren ebenfalls auf hohem Niveau, definieren sich aber mit ihrer unterschiedlichen Spielweise.

Shibo Yu stellt die Bälle akkurat und schnell auf die Außenpositionen, sagt der Trainer, Matt West agiert in seinem Zuspiel freier: „So verfügen wir über zwei unterschiedliche Zuspieler auf hohem Niveau, mit denen wir die Gegner vor Probleme stellen können“, freut sich Brams auf die Aktionen seiner beiden Steller. Eine Nummer 1 gibt es deshalb nicht, die Fähigkeiten beider Aktiven, die zusammen wohnen, werden benötigt.

Dem jungen Trainer steht nicht nur erst in den letzten Tagen vor dem Saisonstart der komplette Kader zur Verfügung: Der Spielplan sieht bis Anfang Dezember etliche sogenannte englische Wochen vor. Viel Zeit zum Training bleibt auch angesichts der Reisen durch die Republik (Meisterschaft und Pokal) und nach Frankreich (CEV-Pokal) nicht: „Der Fokus kann nicht auf einer 100-prozentigen Form beim ersten Pflichtspiel liegen“, betont der Coach. „Natürlich haben andere Teams den Vorteil, dass sie schon länger komplett sind. Ich bin aber überzeugt, dass es schnell gehen wird, die Spieler, die erst jetzt zu uns stoßen, in unser Spiel zu integrieren.“

Denn schließlich wollen die Powervolleys die erste CEV-Pokal-Runde gegen Asul Lyon und das Auftaktspiel im deutschen Pokalwettbewerb bei der SVG Lüneburg überstehen.

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