Der Hickhack um die Fahrradstation geht weiter

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Weierstraße
Auch wenn das Bürgerbegehren gegen die Fahrradstation gescheitert ist, geht der Hickhack um die Fahrradstation weiter. Foto: Abels

Düren. Der Hickhack um den Bau einer Fahrradstation geht nach dem in dieser Frage knapp mit 4043 Unterschriften gescheiterten Bürgerbegehren an der Weierstraße weiter.

Bei einem Treffen mit Baudezernent Paul Zündorf schlug die Händlerinitiative am Donnerstag vor, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder nicht auf drei Parkplätzen zu schaffen, wie bisher von der „Ampel“ beschlossen, sondern nur auf dem letzten Stellplatz vor dem Markt, unter Einbeziehung eines Teils der sich dann anschließenden Bürgersteigfläche rund um einen Baum.

Während Zündorf den Vorschlag nun einmal zeichnerisch umsetzen will, damit sich alle Beteiligten ein Bild machen können, kann die Grüne-Fraktionsvorsitzende Verena Schloemer diese Variante nichts abgewinnen. „Für eine funktionale Fahrradstation mit 16 Plätzen ist diese Fläche ungeeignet. Wir werden bei unserem Beschluss bleiben.“ SPD-Fraktionschef Henner Schmidt will zwar noch einmal beide Pläne miteinander vergleichen, tendiert aber auch für die ursprüngliche Variante.

Schloemer und Schmidt zeigen sich enttäuscht, dass die Händlerinitiative die bisherigen Kompromissvorschläge der „Ampel“ nicht goutiere, weder den Verzicht auf eine überdachte Fahrradstation noch die Verlagerung der Carsharing-Plätze an die Wilhelmstraße.

Auch wenn das Bürgerbegehren gegen die Fahrradstation gescheitert ist, dürfe die „Ampel“ die Meinung von mehr als 4000 Dürener nicht ignorieren, erklärt indes CDU-Fraktionschef Stefan Weschke. Er sieht im Festhalten der Grünen an der Drei-Parkplatz-Lösung eine Strategie. „Die Grünen wollen das Auto aus der Stadt verbannen. Das werden wir nicht mitmachen. Wir werden um jeden Parkplatz kämpfen, denn der Bürger soll selbst entscheiden können, wie er in die Stadt kommt.“

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