Der grüne Daumen der „Rurpiraten“

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Pflanzen war angesagt in der Kindertagesstätte „Rurpiraten“ in Üdingen. Die vier Mädchen hatten viel zu tun,

Üdingen. „Kein Abenteuerspielplatz, kein Jahrmarkt und kein Freizeitpark kann Kindern so viele stimulierende Impulse geben, so viele ästhetische Reize anbieten und einen so hohen Aufforderungscharakter zum Selbsttätigwerden liefern wie der Garten direkt vor der Haustür“, sagt die Autorin und Diplompädagogin Petra Stamer-Brandt.

Duftende Kräuter und Blumen gibt es bei den „Rurpiraten“ schon lange. Die Pflege der Kräuterspirale und des Blumenbeetes machte den Kindern in der Kindertagesstätte im Kreuzauer Ortsteil Üdingen immer sehr viel Freude. Da wurde Unkraut gejätet, würden Blätter und Unrat entfernt und die Erde aufgelockert. Doch da fehlte noch was. Was ist mit Obst und Gemüse?

Da haben die „Rurpiraten“ nicht lange überlegt. Vier Kinderhochbeete aus Paletten gebaut, Äste und Blätter gesammelt, Mulch darauf und dann die Muttererde.

Vorgezogene Pflanzen zu kaufen, kam gar nicht in Frage. Selber Pflanzen war angesagt. Doch solange es noch zu kalt war, wurde eine Gemüsezucht im „Atelier“ angelegt. Die Kinder säten Tomaten, Kohlrabi, Rhabarber, Paprika und Kapuzinerkresse. Möhren, Erbsen und Duftwicken werden später direkt ausgesät.

Alle sind sich einig, das ist erst der Anfang. Die Möglichkeiten sind unglaublich vielfältig. Und mit Liedern, Gartenfesten und Gartenkunst wird den „Rurpiraten“ in der Kindertagesstätte Üdingen niemals langweilig.

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