Der große Zusammenhalt: Sportfreunde wollen in der Liga angreifen

Von: Franz Sistemich
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Dirk Lehmann, Trainer der Dürener Sportfreunde, freut sich mit seinen Schützlingen über den Gewinn der Dürener Fußball-Stadtmeisterschaft in der Halle. Foto: Sistemich

Düren. Der Blick auf die Tabelle der Fußball-Landesliga unterstreicht die Bedeutung eines Satzes, den Dirk Lehmann, der Trainer der Dürener Sportfreunde, nach dem Gewinn der Hallen-Stadtmeisterschaft sagte: „Wenn wir den Klassenerhalt noch schaffen, dann haben wir eine Super-Saison gespielt.“

Die Sportfreunde nehmen den letzten Tabellenplatz ein, liegen mit sechs Punkten drei Zähler hinter Germania Teveren, sechs hinter SV SW Nierfeld und acht Punkte hinter Hertha Walheim. Da verspricht die Rettungsmission ein wahrer Kraftakt zu werden.

Und deshalb ist Dirk Lehmann froh, dass sein wegen der Urlaube mancher Spieler dezimiertes Team den Wanderpokal der Sparkasse Düren am Sonntag gewonnen hat: „Ich bin stolz auf meine Jungs, dass sie in unserer Situation so zusammengerückt sind und verdient den Titel des Stadtmeisters gewonnen haben“, sagt er und setzt auf einen positiven Schub für die Rückrunde.

Die Spiele in der Birkesdorfer Sporthalle boten teilweise Fußball, der als Budenzauber bezeichnet werden kann. Daran waren auch die Spieler des Stadtmeisters beteiligt. 11:0 fertigten sie in ihrem ersten Vorrundenspiel den TuS 08 Jüngersdorf/Stütgerloch ab. Und auch im Zwischenrundenspiel gegen den FC Düren-Niederau waren sie maßgeblich an der Torflut während der zwölf Minuten beteiligt. Eigentlich schienen die Niederauer einem deutlichen Sieg entgegenzusteuern, führten sie doch 90 Sekunden vor Schluss 4:0.

Dann mussten sie aber noch zittern, erzielten die Kicker aus dem Grüngürtel doch in den anderthalb Minuten noch drei Treffer: „So ist der Fußball in der Halle halt“, sagte Bernd Lennartz, der Trainer der Niederauer.

Sportliche betrachtet hatten die Fußballer des Dürener Spielvereins dagegen relativ wenig zu lachen. In ihrer Vierer-Vorrundengruppe belegten sie den dritten Platz, verpassten nur knapp den Einzug in die Zwischenrunde als bester Drittplatzierter: Hätten sie wie gegen den Bezirksligisten Alemannia Straß und gegen SW Huchem-Stammeln auch gegen den SC Merzenich Unentschieden gespielt, wären sie statt Mariaweiler in die Runde der letzten zwölf Teams eingezogen. Dafür waren ihre Anhänger das Maß aller Dinge. Die „DSV-Ultras“ waren mit Fahnen und Trommeln erschienen und feuerten auch mit Worten lautstark ihre C-Liga-Kicker an.

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