Der Europameister gibt seine Visitenkarte beim BC Düren ab

Von: han
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Sie könnten an einem sehr guten Tag den Punkt zu einem Remis gegen den BC Beuerl erreichen: Jürgen Koch und Ilse Vaessen. Foto: Hannes Schmitz

Düren. Im letzten Heimspiel der Badminton-Bundesliga-Saison trifft der 1. BC Düren am Dienstagabend ab 19 Uhr in der Nelly-Pütz-Halle an der Zülpicher Straße auf den BC Beuel. Für die Dürener geht es dabei um „den Spaß am Spiel“, für die Gäste um wichtige Punkte. Als Tabellendritter haben die Beueler große Chance auf die Playoffs.

In der Badminton-Bundesliga gilt die Regel, dass der Tabellenerste nach der Meisterschaftsrunde das Finale gegen den Sieger aus der Partei des Zweiten gegen den Dritten spielt, der nach Hin- und Rückspiel ermittelt wird. Gewinnen die Gäste aus Beuel an der Rur, erreichen sie das „Halbfinale“.

Wer Gegner sein wird, entscheidet sich in der Partie Mülheim (Tabellenführer) gegen den Ligazweiten Lüdinghausen. Der Sieger dieses Spiels hat das Finale auf jeden Fall als Tabellenerster erreicht.

Die Zuschauer in der Dürener Halle können sich auf das Ensemble aus Bonn-Beuel freuen. Europameister Marc Zwiebler wird ebenso am Start sein wie Szenen-Stars wie Ingo Kindervater und Birgit Michels, die mit der Dürenerin Sandra Marinello jahrelang das Damendoppel auf nationaler Ebene beherrschte.

So ganz ohne Chancen ist der Gastgeber aber nicht. BC-Vorsitzender Rolf Pütz sieht im Damenbereich Vorteile für das Heimteam. Soraya de Visch Eijbergen sollte ihr Einzel gewinnen, und auch im Damendoppel mit Ilse Vaessen scheint es nicht ausgeschlossen, die Beuel-Kombination zu schlagen.

Aber dann beginnen für den BCD die großen Fragezeichen. Das Herrendoppel Jürgen Koch/Koen Ridder müsste schon über sich hinauswachsen und das Mixed, möglicherweise Koch/Vaessen, leistungsmäßig explodieren.

Welche Möglichkeiten Carl Baxter gegen den Europameister Marc Zwiebler hat, kann man sich leicht ausrechnen. Koen Ridder, der vielleicht das zweite Einzel bestreitet, müsste für einen Erfolg auch über sich hinauswachsen. Aber ausgeschlossen ist nichts, verweist Rolf Pütz auf das Hinspiel, als der ersatzgeschwächte BC nur ganz knapp ein Remis verpasste.

Realitätsbezogen erwartet der Vereinsvorsitzende eher eine Niederlage. Aber auch diese würde die Stimmung beim BC nicht trüben. Den sechsten Platz in der Abschlusstabelle kann dem BC niemand mehr nehmen, der damit den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte erreichte und nach Spielschluss mit dem Publikum in der Halle ein wenig feiern möchte.

Die gute Atmosphäre wird nur ein wenig durch Rajiv Ouseph getrübt. Der doch recht eigenwillige Engländer reist auch zum letzten Spiel wie schon gegen den TSV Trittau nicht an. Zu gerne hätte der 1. BC seinem Publikum in der Dürener Halle zum Saisonfinale doch das Duell der beiden stärksten Bundesliga-Einzelspieler präsentiert.

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