Düren - Der Dürener Masterplan kann umgesetzt werden

Der Dürener Masterplan kann umgesetzt werden

Von: Jörg Abels
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Freuen sich, dass der Masterplan genehmigt ist: Baudezernent Paul Zündorf (l.) und Bürgermeister Paul Larue. Foto: Abels

Düren. Die von der SPD verbreitete Nachricht, dass die Stadt Düren 2015 rund 2,6 Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm des Landes NRW erhält, war nur ein Teil der frohen Botschaft. Die weitaus wichtigere: Das integrierte Handlungskonzept „Masterplan Innenstadt“ ist komplett in das Städtebauförderprogramm aufgenommen worden.

Die im Masterplan aufgelisteten Einzelmaßnahmen sind alle als zuschussfähig anerkannt worden, freut sich Baudezernent Paul Zündorf. „Das zeigt, dass die Konzentration der Kräfte auf dieses wichtige Konzept in den vergangenen Monaten erfolgreich war“, betont Bürgermeister Paul Larue.

Mit der Aufnahme des Masterplans in das Städtebauförderprogramm ist zwar noch nicht gesichert, dass die erhofften Zuschüsse in Höhe von 39 Millionen Euro in den kommenden sieben Jahren auch komplett aus Düsseldorf an die Rur fließen werden, es ist aber die Grundlage, dass die Projekte gestartet und die entsprechenden Förderanträge gestellt werden können.

Über die genaue Höhe der Zuschüsse entscheidet das Land dann Jahr für Jahr in Abhängigkeit von seiner eigenen Haushaltslage aufs Neue. „Darauf haben wir gewartet, jetzt beginnen wir mit der konkreten Umsetzung“, freut sich Zündorf.

Mit den zunächst bewilligten 2,6 Millionen Euro kann nicht nur die Umgestaltung der Kölnstraße Anfang 2016 in Angriff genommen werden – der Verkehrs- und Bauausschuss soll das Konzept Ende August auf einer Sondersitzung verabschieden –, auch die vorbereitenden Maßnahmen des Masterplan-Prozesses sind finanziert.

Für die Umgestaltung von Kaiserplatz und Theodor-Heuss-Park können nun Wettbewerbe ausgeschrieben werden, das Innenstadtbüro für die aktivierende Immobilienberatung kann eingerichtet werden, um das Wohnen und damit Leben zurück in die Innenstadt zu bekommen.

Die Stadt, die ihrerseits rund neun Millionen Euro in die Hand nehmen will, erhofft sich – ausgelöst von den öffentlichen Investitionen des Masterplans – private in einer Größenordnung von rund 200 Millionen; unter anderem für eine Neuausrichtung des städtebaulichen Charakters des Bahnhofsumfeldes und die Umgestaltung der Schützenstraße.

Private Immobilienbesitzer können bei Sanierungsarbeiten mit einem Zuschuss von 25 Prozent für Maßnhamen rechen, die sie nicht über die Miete refinanzieren können. Viel interessanter aber sei die Möglichkeit, ein Großteil der Investitionen auf zehn Jahre abschreiben zu können, betont Zündorf.

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