Langerwehe - Der „Blick in die Zukunft” nimmt bald Gestalt an

Der „Blick in die Zukunft” nimmt bald Gestalt an

Von: fjs
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Die Macher des Projekts „Blick in die Zukunft” (v. l.): Hanne Koch, Vorsitzende der F. A.K, Bauunternehmer Matthias Mainz, Ulrike und Bernd Schumacher vor der Baustelle. Foto: Schröder

Langerwehe. Die Bagger leisten derzeit ganze Arbeit. Ein Teil der alten Schule in Stütgerloch muss einem ehrgeizigen Projekt weichen, weitere Teile werden in den Neubau integriert. Das ehrgeizige Projekt „Blick in die Zukunft” ist ein Senioren-Wohn- und Betreuungszentrum, das an der Heinz-Emonds-Straße errichtet und von der Freien Alten- und Krankenhilfe Düren (F.A.K.) getragen wird.

„Die Idee der von uns angestrebten Pflegewohngemeinschaft ist relativ neu, aber sehr nachgefragt”, so die F.A.K- Vorsitzende Hanne Koch. Sie nennt eine Zahl: Für 21 Plätze haben sich bereits rund 40 Bewerber gemeldet.

Nach längerer Vorbereitung soll es „jetzt ganz schnell gehen”, verspricht Architekt Bernd Schumacher, der mit Ehefrau Ulrike und Matthias Mainz Investor des rund drei Millionen kostenden Projekts ist. Teile des ehemaligen Schulgebäudes werden in das dreigeschossige Gebäude einbezogen. Angeboten werden 23 Wohnungen für Singles und Paare in einer Größe von 45 bis 90 Quadratmeter.

„Wir wollen das Alter lebenswerter machen, neben Sicherheit auch Geborgenheit und Großzügigkeit bieten”, so Hanne Koch. Die F.A.K.-Vorsitzende sieht im Prinzip der Pflegewohngemeinschaft eine neue Form des Wohnens für die Senioren. Zu den 23 Wohnungen auf drei Etagen kommen noch Gemeinschaftsraum und Gemeinschaftsküche. Sie sollen der täglichen Begegnung dienen.

Im Erdgeschoss wird eine rund 300 Quadratmeter große Tages- Pflegeeinrichtung für 16 Personen etabliert. „Die Tagespflege hat absoluten Vorrang und wird als erstes Teilprojekt fertig”, kündigt Architekt Bernd Schumacher an und hofft, bereits im Frühjahr die ersten Tagespflegegäste begrüßen zu können. Anmeldungen werden bereits jetzt unter 02421/45858 entgegen genommen. Die Bewohner der 23 Wohnungen können Pflegedienstleistungen in Anspruch nehmen, müssen es aber nicht.

Für 20 der 23 Wohnungen wird ein Wohnberechtigungsschein erwartet. Das Projekt Pflegewohngemeinschaft wird durch einen Sinnesgarten abgerundet. Bürgermeister Heinrich Göbbels, der gemeinsam mit den Investoren und der F.A.K.-Vorsitzenden Hanne Koch den symbolischen ersten Spatenstich tat, sieht in dem Projekt eine weitere Möglichkeit, auch den älteren Menschen das Wohnen in der Töpfergemeinde angenehmer zu machen. Dafür spreche schon der Standort. In knapp fünf Minuten können die künftigen Bewohner das Ortszentrum wie auch die Einkaufsmärkte fußläufig erreichen.
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