Der BCD bangt um den Einsatz von Lisa Heidenreich

Von: sis
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Düren. Der Vorsitzende wäre schon froh, wenn sein Team mit einem Punkt aus dem hohen Norden an die Rur zurückkäme. Denn: „Wir haben personelle Probleme”, sagt Rolf Pütz, der erste Mann des 1. Badmintonclubs Düren.

An diesem Wochenende bestreitet der Neuling in der Zweiten Bundesliga, Gruppe Nord, wieder einen Doppelspieltag. Antreten muss der Tabellendritte heute bei BW Wittorf-Neumünster, dem Zweiten der Liga, und morgen beim VfL Maschen, dem Sechstplatzierten. In der Hinrunde gab es in eigener Halle eine 3:5-Niederlage gegen Wittorf und ein 6:2 gegen Maschen.

Nun könnte die Rechnung lauten, dass der BCD auch in Neumünster verliert, aber gegen den VfL wieder gewinnt. Doch so einfach ist dies aus mehreren Gründen nicht. Zum einen fehlt dem Badmintonclub mit Florian Kirch in beiden Partien ein wichtiger Spieler. Zum anderen weilt Lisa Heidenreich noch in der Türkei. In Istanbul bestreitet sie die internationalen Meisterschaften. Möglicherweise fällt sie deshalb gegen Wittorf aus.

Zwar hat der BCD für Samstagmorgen einen Flug gebucht, der die Nummer 1 der Damen von der Metropole am Bosporus nach Hamburg bringen soll, doch kann es durchaus sein, dass Lisa Heidenreich sich noch am heutigen Samstag mit der internationalen Konkurrenz messen darf. Erwartet wird aber, dass die junge Deutsche doch noch heute angesichts der starken Konkurrenz ausscheidet und dann mit einem späteren Flug in Deutschlands Norden reist, um ihre Mannschaft zumindest beim Gastspiel in Maschen zu unterstützen.

Für sie und Florian Kirch hat der 1. BC Düren mit Rebecca Jung von der vierten Mannschaft und Marc Sous, dem Aktiven der zweiten Mannschaft, zwei Ersatzspieler nominiert. Wegen der personellen Probleme glaubt Pütz, dass seine Mannschaft in Wittorf, die in den Doppeln sehr stark sind, verlieren wird.

Er erhofft sich aber einen Punkt in Maschen, allerdings: „Bei unserem klaren Heimsieg fehlten die stärksten Damen des VfL, die werden am Sonntag mit von der Partie sein.” Mit einem Punkt wäre Pütz deshalb schon sehr zufrieden, bliebe doch der Abstand gegenüber Maschen gewahrt.
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