Düren - Der Aufbaustress liegt noch in weiter Ferne

Der Aufbaustress liegt noch in weiter Ferne

Von: Jörg Abels
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Die Vorbereitungen sind abgesc
Die Vorbereitungen sind abgeschlossen. Vom 30. Juli bis 7. August erwartet die Organisatoren der Annakirmes und die rund 150 Schausteller wieder über 800 000 Besucher. Foto: Abels

Düren. Achim Greiff macht einen entspannten Eindruck. 18 Tage vor Beginn der Annakirmes ist beim Platzmeister von Hektik noch nichts zu spüren. Kein Wunder: Hiobsbotschaften sind in den vergangenen Wochen und Monaten ausgeblieben.

Bis auf das Laufgeschäft „Amazonas” werden alle Attraktionen planmäßig an der Rur erwartet, auch die rasanten Fahrgeschäfte wie die Hochfahrkarussells „Rocket” und „High Energy”, die vom 30. Juli bis 7. August erstmals in Düren Station machen werden und vor allem beim jüngeren Publikum für den kirmestypischen Adrenalinkick sorgen sollen.

Und auch der Aufbaustress hat Greiff noch nicht erreicht. Bis sich entscheidet, ob der am Reißbrett auserkorene Platz tatsächlich auch für alle Fahrgeschäfte, Karussells und Buden ausreicht, dauert es noch ein paar Tage. Noch unterhalten die meisten Schausteller in anderen Städten der Republik die Besucher. Als erstes großes Geschäft erwartet Achim Greiff Mitte dieser Woche den 35 Meter hohen „Event Tower” in Düren. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass der Annakirmesplatz ab dem kommenden Montag komplett für den Park & Ride-Verkehr gesperrt wird, damit die Schausteller in Ruhe ihre Geschäfte aufbauen können.

Auch das Sicherheitskonzept steht, das bewährte der vergangenen Jahre wurde noch einmal überarbeitet und erweitert. Die mit großen, dunkelgrünen Fahnen gekennzeichneten Fluchtwege wurden durchnummeriert, so dass die Besucher im Notfall gezielt mit Mikrofondurchsagen gelenkt werden können. Die Fluchtwege selbst mussten im Übrigen nicht noch einmal vergrößert werden. „Die vorhandenen Dimensionen reichen aus, um die maximal 35.000 Besucher, die gleichzeitig auf dem Rummel Platz finden, aufzunehmen”, betont Greiff. Und in den Abendstunden stellt das THW sicher, dass die Rettungswege selbst bei einem recht unwahrscheinlichen Ausfall der kompletten Stromversorgung mit Notaggregaten beleuchtet werden. Die Energie - die Annakirmes verbraucht in neun Tagen mit rund 300.000 bis 350.000 Kilowattstunden in etwa so viel Strom wie ein kleiner Stadtteil mit 80 Haushalten - stammt erstmals zu 100 Prozent aus Wasserkraft und ist damit nach Aussage der Stadtwerke Düren so umweltschonend wie möglich.

Nach der erfolgreichen „Feuertaufe” im vergangenen Jahr legt die Annakirmes auch 2011 wieder einen Frühstart hin. Los gehts am Eröffnungssamstag, 30. Juli, um 11 Uhr - wieder eine Viertelstunde lang mit Freifahrten. Und sie verspricht wieder Hoch- und Überkopffahrten, Nostalgisches und Bewährtes, aber auch zahlreiche neue Geschäfte im Fahr- und Laufbereich, die bisher noch nicht in Düren bestaunt werden konnten.

Altbewährtes und Neues gibt es auch im Annazelt. Noch halten die Betreiber an der Misswahl fest, suchen aber noch händeringend Kandidatinnen ab 18 Jahren aus Stadt und Kreis. „Bislang haben sich erst drei junge Frauen für den Traditionswettbewerb am Montagabend gemeldet”, ließ Moderator Rudi Schnitzler durchblicken, dass eine Fortsetzung der Wahl 2012 vom diesjährigen Erfolg abhängt.

Eine gute Nachricht: Trotz steigender Musikergagen bleiben alle Abendveranstaltungen im Annazelt für den Besucher weiterhin eintrittsfrei, auch die abendfüllenden Auftritte der „Domstürmer” und der „Rabaue” am Donnerstag und am zweiten Samstag. Wie in den Vorjahren setzen die Annazelt-Macher auf Themenabende. Erstmals im Programm ist ein Soulabend mit „Flavius T” und Nikki McCoy am Dienstag.
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