Kreis Düren - Denkmale, die Geschichten erzählen

Denkmale, die Geschichten erzählen

Von: smb
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Tag des offenen Denkmals: Am Sonntag gibt es um 11 und um 14 Uhr Führungen über den Evangelischen Friedhof an der Kölnstraße. Foto: smb
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Schüler des Stiftischen Gymnasiums bieten Informationen über die alte Stadtbefestigungsanlage. Foto: smb

Kreis Düren. 1100 Denkmale öffnen am Sonntag ihre Pforten für die Besucher – allein in Nordrhein-Westfalen. Deutschlandweit sind an diesem Tag 7500 Denkmale zu sehen. Auch in Düren und Umgebung können besondere Bauten besichtigt und Führungen besucht werden.

„Mit diesem Tag wollen wir einmal im Jahr auf die Erfolge, aber auch auf die Sorgen und Nöte im Ringen um die Erhaltung von Denkmalen aufmerksam machen“, betont die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

In diesem Jahr steht der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto „Farbe“. Dieses Motto greift Heike Kussinger-Stankovi von der Unteren Landschaftsbehörde in einer Führung auf: „Innenstadt Düren: Farbigkeit und Licht im Wiederaufbau“ ist dieser Rundgang durch die Stadt überschrieben, der um 11 Uhr vor dem Rathaus beginnt.

Schüler bieten Führungen an

Zwischen 10 und 17 Uhr bieten Schüler des Stiftischen Gymnasiums Führungen und eine Ausstellung zur Stadtbefestigungsanlage an ihrer Schule an.

Die St.-Joseph-Kapelle in Lendersdorf, Krauthausener Straße/Auf dem Broich, kann von 10 bis 12 Uhr besichtigt werden.

Auch der Evangelische Friedhof an der Kölnstraße hat von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Dort bietet der Förderverein um 11 und um 14 Uhr Führungen an.

Der Schillingspark in Gürzenich öffnet von 9 bis 19 Uhr für das Publikum über den Zugang neben dem Haus Schillingsstraße 335. Um 16 Uhr gibt es dort eine Führung mit Heike Kussinger-Stankovi von der Unteren Landschaftsbehörde.

Der Kirchenbauverein der Pfarre St. Michael Lendersdorf bietet in der Kirche St. Michael an der Ardennenstraße um 11 Uhr, 13 Uhr und 16.30 Uhr Führungen an.

„Nord-Düren wird bunter“ will Ludger Dowe von der Geschichtswerkstatt mit einem Rundgang beweisen. Treffpunkt ist um 14 Uhr an der Stadtbücherei im Haus der Stadt. Von dort geht es über die Veldener Straße mit den ehemaligen und heutigen Industriebetrieben durch die Maltesterstrasse mit ihren bunten Häusern aus der Gründerzeit und die Karlstraße ins Zentrum des Stadtteils „henge de Bahn“. Dort wird Ralf Schmitz, der Sprecher der Stadtteilvertretung Düren-Nord, über die Veränderungen im Zusammenhang mit dem Projekt „Soziale Stadt“ informieren. In der Alten Jülicher Straße wird es Hinweise auf „Stolpersteine“ geben, die dort vor den Häusern ehemaliger Dürener Juden liegen. Der Rundgang findet auf Einladung der Dürener Geschichtswerkstatt und des Stadtmuseums statt.

Auch außerhalb des Stadtgebietes öffnen Denkmale ihre Pforten. So kann in Simonskall, Simonskall 2, von 10 bis 17.30 Uhr ein Haus besichtigt werden, das vor 1608 erbaut wurde und seit 15 Jahren denkmalgerecht restauriert wird.

In Nideggen kann die Burg, einst erbaut als Landsitz der Grafen von Jülich, besichtigt werden. Geöffnet ist von 10 bis 17 Uhr. Am 11 Uhr gibt es ein Programm zum Thema „Farbe im Mittelalter“. Dabei werden die Herstellung sowie das Einfärben von Stoffen und Papier erläutert. Ab 14 Uhr stehen die „Farben von Burgmauern und Räumen einer Burg in Romanik und Gotik“ im Mittelpunkt.

Unter dem Motto „Das dunkle Mittelalter – jetzt in Farbe“ findet im ehemaligen Prämonstratenserinnenkloster St. Katharina Wenau der Tag des offenen Denkmals statt.

Im Anschluss an die Messe um 9.30 Uhr ist die mittelalterliche Klosteranlage St. Katharina Wenau bis 18 Uhr für Besucher geöffnet. Das Mittelalterprojekt „Creative Genius“ wird einen Einblick in die farbige Welt des Mittelalters geben und zeigen, wie farbenfroh schon die damalige Zeit war. Neben regelmäßigen Kirchenführungen und Besichtigungsmöglichkeiten erwarten die Besucher zudem die lateinischen Stundengebete.

In Langerwehe können Interessierte die Alte St.-Martin-Kirche besuchen. Diese wurde 1157 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Um 11 Uhr wird in der Kirche eine Messe gefeiert, anschließend gibt es einen Malwettbewerb und am Nachmittag ein Konzert. Sie ist bis 18 Uhr geöffnet.

Auch im Nordkreis gibt es mehrere Angebote.

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