Düren - Den Zauber meisterhafter Weihnachtsklänge entfacht

Den Zauber meisterhafter Weihnachtsklänge entfacht

Von: Anne Koizlik
Letzte Aktualisierung:
camerata29_bu
„Ehre sei Gott in der Höhe”: Unter diesem Titel brachte die Camerata Düren barocke und zeitgenössische Musik eindrucksvoll zum Klingen. Foto: Koizlik

Düren. Neben der großen Krippe unter dem Lichterbaum in der Pfarrkirche St. Marien erklang am Sonntag eines festliche Weihnachtsmusik: Die Camerata Düren, ein Meisterchor, hatte zu vokaler und instrumentaler Musik eingeladen.

Unter der Leitung von Andrea und Peter J.C. Eich, einem passionierten Kirchenmusiker-Ehepaar, gab es außergewöhnlich intensive Darstellungen. Für sie gab es am Ende, in der vollbesetzten Kirche, zu Recht stehend dargebotene Ovationen.

Im Mittelpunkt des Abends standen Auszüge aus zwei Meisterwerken der abendländischen Tonkunst: dem „Messias” von Georg Friedrich Händel und dem „Weihnachtsoratorium” von Johann Sebastian Bach. Die Sängerinnen und Sänger der Camerata überzeugten durch zügige Tempi und große Tonschönheit.

Mit zwingender Musikalität gestaltete der Frauenchor „Cantabile” - ein Teilchor der Camerata - ein Werk von Marc-Antoine Charpentier. Eine Weihnachtskantate von Georg Philipp Telemann ergänzte auf das Schönste den barocken Teil des Programms. John Rutter, ein zeitgenössischer englischer Chorleiter und Komponist, wurde von dem Jugendchor „Joyful Voices” mitreißend dargestellt.

Eine weiterer Höhepunkt des Abends bestand in der Uraufführung des Werkes „Collage” über weihnachtliche Themen für Streichquartett von Peter J.C. Eich. Mit großer Fantasie hat der Komponist eine postmoderne Tonkunst über 14 Weihnachtslieder entworfen, für die es einen Sonderapplaus gab.

Die Solisten der Camerata sangen, eine alte Tradition aufnehmend, aus dem Chor heraus: Andrea Eich (Sopran), Sabine Schackers (Alt), Peter J.C. Eich (Tenor) und Peter Berres (Bass) machten ihre Sache sehr gut. Das Kammerorchester mit der Konzertmeisterin Susanne Trinkaus erweckte den Zauber der Weihnachtsmusik nicht nur in der Begleitung der Chöre, sondern auch mit einer „Symphonie Nr. 8” von William Boyce.

Als Dank für die stehend dargebotenen Ovationen des Publimums gab es als Zugabe einen Satz aus der Neujahrskantate „Herr Gott dich loben wir” von Johann Sebastian Bach.


Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert