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Den Eifeler Germanen steht das Wasser bis zum Hals

Von: say
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Düren. Im „Spiel der Woche“ stehen sich am Sonntag in der Fußball-Kreisliga A ab 15 Uhr der FC Düren 77 und die Germania Burgwart Bergstein-Brandenberg gegenüber.

Der Stellenwert des Spiels für beide Teams ist sehr unterschiedlich. Die Hausherren können als Tabellensechster die abschließenden vier Saisonspiele entspannt angehen. „Ich bin super zufrieden, dass wir bei vier Absteigern zeitlich früh alles für uns entschieden haben“, berichtet Michael Servos, der Coach der 77er.

Zugleich kann er aber nicht ganz ausschließen, dass ein wenig die Luft raus sein könnte: „Ob wir nach der Saison Sechster oder Vierter werden, beim dritten Bier nach dem letzten Spiel interessiert das auch keinen mehr. Daher ist es schwierig, noch einmal die Leistung abzurufen.“

Für Servos werden es die letzten vier Spiele als Trainer sein. Berufsbedingt wird er aufhören, bereut seine Entscheidung aber nicht: „Da muss ich nichts überdenken. Die Entscheidung ist richtig und wohl überlegt, aber es ist schon so, dass ich denke: ‚Mensch, es sind nur noch vier Spiele‘.“

Vier, das ist ebenfalls eine wichtige Zahl für Germania Burgwart, den Gast am Sonntag. Dies ist nicht nur die Zahl der noch ausstehenden Partien. Es ist ebenfalls die Anzahl an Punkten, die die Eifeler auf den ersten Nichtabstiegsplatz zurückliegen. „Wir werden aus den Spielen wohl noch sieben Punkte benötigen. Das macht die Aufgabe nicht gerade einfach“, sagt Fußball-Obmann Roland Wirtz.

In einer äußerst engen Klasse kämpfen noch acht Teams um die vier verbleibenden Plätze in der A-Liga. „Wir haben einige wichtige Zähler liegen gelassen und haben auch Pech gehabt, dass Leistungsträger in den entscheidenden Aprilwochen verletzt waren“, erzählt Wirtz, der zweigleisig plant. Fest steht bereits, dass mit Marcel Heidbüchel als Trainer weitergearbeitet wird und 15 Spieler aus dem aktuellen Kader dem Verein die Treue schwören.

Für die Germanen, die in der vergangenen Saison vor dem freiwilligen Rückzug Landesligist waren, war laut Wirtz die Meldung für die Kreisliga A keine Fehlentscheidung: „Wir wussten vor der Saison, dass es für unsere Mannschaft, die jüngste der Kreisliga A, ganz schwer wird. Es war nicht die falsche Entscheidung, denn von der Erfahrung wird sie profitieren.“

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