Den Alltag an der Hochschule meistern

Von: fjs
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Zufriedene Teilnehmerinnen und Trainerinnen: Mechthild Bölting (links) koordinierte an St. Angela die erste Maßnahme „Fit for study” Foto: fjs

Kreis Düren. Der Alltag an der Hochschule oder der Fachhochschule ist anders als der Schulalltag. Manchmal führt dieser krasse Übergang zum Abbruch des Studiums. Das muss nicht sein.

Damit die schnelle Aufgabe des Studiums vermieden werden kann, gibt es die neue Fortbildung „Fit for Study”. Zehn Teilnehmerinnen aus der Dürener St.-Angela- Schule als Pilotprojekt im Kreis Düren nahmen jetzt ihre Zertifikate entgegen und berichteten ihre Mitschülerinnen von ihren Erfahrungen und gaben die Empfehlung: „Macht mit! Diese Maßnahme gibt Selbstvertrauen und beweist, dass ihr hinter den Männern nicht zurückstehen müsst”.

„Viele kommen mit dem Management des Studiums nicht zurecht”, weiß Dr. Angelika Merschenz-Quack, Campussprecherin Jülich der FH Aachen. Sie teilt die Erfahrungen, die die Trainerinnen Dr. Josi Käse, Marion Moss und Barbara Baumann mit dem Projekt „Fit for study”, das vom Aachener Einhard-Gymnasium aus seinen Weg in die Region nimmt. An der Angela-Schule nahm sich die pädagogische Mitarbeiterin Mechthild Bölting als Projektkoordinatorin der Sache an.

Die erste Phase besteht aus einer Potenzanalyse. Schwer- und Schwachpunkte werden ermittelt und eine Videoanalyse erstellt. Dann geht es um Präsentation, Kommunikation und Teamfähigkeit. Letztlich stand auch Lebens- und Karriereplanung auf dem Prüfstand. Das Projekt will auf den Studienalltag vorbereiten; unabhängig von Studienort oder -richtung.

Das von der Sparkasse Düren gesponserte Projekt sieht weitere Phasen vor. Eine Lehrerfortbildung soll beispielsweise einen Pool von Trainern schaffen. Die Fortbildungsreihe „Fit for Study” wird im „Huckepack-Verfahren” (Trainer plus Lehrer) durchgeführt. Langfristig ist geplant, die derart ausgebildeten Pädagogen nicht nur an der eigenen, sondern auch an Partnerschulen einzusetzen.
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