Demons legen den Grundstein zum Aufstieg

Von: Hannes Schmitz
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Starke Szene, tolle Spielzüge, Kampf, Dynamik: Die Footballer der SG GFC Düren überzeugten im Spitzenspiel gegen die Kerpen Bears auf ganzer Linie. Foto: Hannes Schmitz

Düren. Geschafft! Mit Verve, Spielwitz, Herzblut und Dynamik zogen die Aachen Düren Demons im Spitzenspiel der Football Landesliga den Kerpen Bears die Bärenkrallen. Mit 42:21 gab das Team von der Westkampfbahn den Gästen das Nachsehen und nahm erfolgreiche Revanche für die im Hinspiel erlittene Niederlage, der einzigen im bisherigen Saisonverlauf.

Und mit dem jetzigen Sieg auf der „Westbattlearea“, wie die Demons ihre Spielstätte nennen, haben sie das Tor zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Verbandsliga weit aufgestoßen. Mit 8:2 Punkten führen sie die Tabelle an und haben vier Punkte Vorsprung auf die Verfolger bei noch drei ausstehenden Spielen.

Den Aufstieg im Blick

In der Form wie bei der Heimbegegnung gegen den selbst ernannten Meisterschaftsfavoriten der Liga aus Kerpen dürften es aber nur wenige Stolpersteine auf dem Weg zum erhofften Aufstiegsziel geben. Coach Stephen Miller hatte zusammen mit Alexander Schiefer, der sich ansonsten hauptsächlich um den Nachwuchs kümmert, glänzend eingestellt und einen „Game-Plan“ entwickelt, der die Bears auf elegante Art in die „Bärenfalle“ lockte.

Die American Footballer der SG GFC Düren 99 „dämonisierten“ im positiven Sinne ihren Gegner, der zunächst den schwungvollen Angriffswellen und einer starken Defensiv-Reihe nichts entgegenzusetzen hatte. Bereits der erste Drive mit einen Lauf-Touchdown von Lukas Peters, der mit drei Touchdowns zum „Man of the Match“ wurde, ging die Heimelf mit 7:0 in Führung. Kurze Zeit später erhöhte Thomas Knappe auf 14:0. Zu Beginn des zweiten Viertels fingen sich die Gäste aus Kerpen und verkürzten auf 6:14. Fast postwendend die Antwort der „Dämonen“ mit einem erfolgreichen Angriff und dem zweiten Touchdown von Lukas Peters zum 22:6.

Nach der Pause schien den Gastgeber die Nachmittagssonne zunächst nicht zu bekommen, sie wirkten ein wenig schläfrig. Einen schlampigen Pass fing ein Kerpener ab und lief nahezu ungehindert über das halbe Feld in die Endzone. Überhaupt wogte das Spiel nun hin und her, Ballverluste, Abgabe des Angriffsrecht, es wurde richtig spannend.

Düren konterte Kerpener Angriffbemühungen, zog auf 31:13 davon, die Gäste nutzten Schwächen und kamen auf 21:31 heran. Doch die Demons blieben letztlich die tonangebende Mannschaft für die Simon Vaaßen, Younga Belchady und wiederum Lukas Peters mit ihren Touchdowns das Endergebnis herstellten. Präsident Christian Kramer erlebte einen „Spieltag wie aus einem Bilderbuch“ und sieht seine Demons auf einem guten Weg in Richtung Meistertitel.

„Jetzt müssen wir das Wort Meisterschaft in den Mund nehmen“, meinte Kramer. Eine tolle „Figur“ machte er aber auch als Stadionsprecher, der Team und die über 300 Zuschauer immer wieder mit Hilfe der Cheerleaders anfeuerte. Die „Demoniacs“ um Trainerin Silke Dorn sorgten für beste Stimmung. „Wenn man die ganze Atmosphäre auf der Westkampfbahn betrachtet, so ist es jedes Mal einzigartig, welche Stimmung und Begeisterung hier herrscht“, so Mitorganisatorin Bianca Böddrich.

Wer Spaß am American Football hat, sollte sich den 16. August vormerken. Dann treten die Demons auf der Westkampfbahn um 15 Uhr gegen die Neusser Frogs an. Ein Sieg, und die Meisterschaftsfeier könnte geplant werden.

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