Debatte um Decathlon

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Düren. Auf der Suche nach dem idealen Ansiedlungsstandort in der Großregion Aachen-Köln-Düsseldorf ist für die französische Sportmarktkette Decathlon das Dürener Gewerbegebiet „Im Großen Tal” weiterhin Favorit.

Jetzt muss die Dürener Politik entscheiden, ob eine solche Ansiedlung mehr Nutzen als Schaden hat. Das aktuelle Einzelhandelskonzept der Stadt verbietet die Ansiedlung eines Sportartikelanbieters außerhalb der Innenstadt.

Dieses Sortiment soll nur im Zentrum angeboten werden. Ein solcher Einkaufsmarkt im Gewerbegebiet schwäche den innerstädtischen Handel, hieß es im vergangenen Jahr von Seiten der Stadt, die das Decathlon-Ansinnen wie berichtet zunächst ablehnte. Jetzt hat die französische Kette ein Gutachten vorgelegt, das zu dem Schluss kommt, für die Dürener Innenstadt entstehe kein Schaden.

Unterstützung darf Decathlon von der Dürener SPD erwarten, die sich als erste Partei positioniert hat. Die Neuansiedlung des Sportmarktes im Gewerbegebiet werde zusätzliche Kaufkraft nach Düren holen - und den Abfluss von Kaufkraft verhindern, den es womöglich geben würde, wenn sich die Franzosen in der Nachbarschaft niederlassen, sagte Fraktionschef Henner Schmidt der DZ. Ganz anders wird das in der IG City, der Werbegemeinschaft des innerstädtischen Einzelhandels, gesehen. Deren Vorsitzender Rainer Guthausen lehnt die Decathlon-Pläne als innenstadtschädlich rundweg ab.

Am 12. Juli wird das Thema im Stadtentwicklungsausschuss beraten.
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