Das Schloss der Bürger

Von: Hendrik Buch
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Beim ersten Rosenfest auf Schloss Nörvenich konnten sich die Besucherinnen und Besucher von der Schönheit dieser Blume überzeugen. Es gab viele verschiedenen Arten zu sehen. Foto: Hendrik Buch

Nörvenich. Es war ein besonderes Ambiente rund um das Schloss Nörvenich: die weiße Zeltstadt der Aussteller neben den malerischen Mauern und Türmchen der alten Befestigungsanlage. In den Zelten präsentierten 54 Aussteller beim Nörvenicher Rosenfest ihre Waren.

Neben Rosen und Blumen war hier von Kunsthandwerk, Malerei und Mode bis hin zu kulinarischen Kostbarkeiten alles zu finden.

Während die Erwachsenen durch dieses bunte Sortiment flanierten, waren die kleinen Gäste bei Stockbrot und Hüpfburg bestens betreut. Musikalisch untermalt wurde die Atmosphäre von mehreren Auftritten des Konzertpianisten Lajos Tar, der auf der Gitarre mit seinen eigenen Kompositionen begeisterte.

Auf die Beine gestellt wurde die Premiere des Festes von einer Agentur. Aus der Erfahrung einer ähnlichen Veranstaltung in Oldenburg exportierte das Team die Idee nach Nörvenich.

In der Schlossverwaltung Nörvenich fand man schnell einen interessierten Partner. „Wir finden es schade, dass viele Menschen hier das Schloss noch nie von innen gesehen haben“, erklärt Museums-Kurator Marco Bodenstein, „das Rosenfest ist eine gute Gelegenheit, die Anlage weiter zum ‚Schloss der Bürger‘ zu wandeln“.

Erste Schritte waren die Bereitstellung des Schlosses für standesamtliche Trauungen sowie die Öffnung des Museums Europäische Kunst. Der Eintritt ins Museum, welches eine Ausstellung von Werken Jean Cocteaus beheimatet, war für die Besucher des Festes inbegriffen.

Im Schlosshof standen – ganz im Sinne des Festnamens – die Blumen im Mittelpunkt. Höhepunkt: Die Zülpicher Gärtnerfamilie Schmitz präsentierte ihre „Rose de Tolbiac“, eine eigene Rosenzüchtung für die Landesgartenschau in Zülpich. Auch Marktorganisatorin Ira Albrecht zeigte sich zufrieden mit dem Wochenende. Eine erneute Auflage würden auch Schlossverwaltung und Schlossverein freuen: „Die Bürgernähe des Schlosses zu fördern, ist uns ein aufrichtiges Anliegen“, bekräftigt Verwalter Joe F. Bodenstein.

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