„Das kleine Gespenst“ zieht die Kleinen in den Bann

Von: heb
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Das „Kleine Gespenst“ bringt das Städtchen Eulenberg – und das Haus der Stadt – in Aufruhr, dabei sucht es doch nur Freunde. Foto: Hendrik Buch

Düren. Erst herrschte noch das Gemurmel, Hunderte Kindermünder plapperten vor sich hin, dann ging der Vorhang auf, das kleine Gespenst kroch aus seiner Kiste und es war mucksmäuschenstill. Rund 400 Kinder samt Eltern und Großeltern sahen eine Aufführung von Otfried Preißlers „Das kleine Gespenst“ im Haus der Stadt.

In der kreativen Inszenierung des Landestheater Burghofbühne Dinslaken erlebten die Zuschauer die Geschichte des „Kleinen Gespenstes“, welches seiner Geisterstunde nach Mitternacht entkommen kann und fortan mitten am Tag durch „Eulenberg“ strolcht. Die Fantasiestadt war mit bunter Kulisse dargestellt und auch sonst waren die Inszenierungen, zum Beispiel des „Uhu Schuhu“ und der sprechenden Gemälde clever und witzig.

Hörbar fieberten die Kinder dabei mit dem kleinen Gespenst und seinen menschlichen Freunden Lisa und Robert. Immer wieder gab es nützliche Tipps aus dem Publikum – einen bessere Unterstützung als die im Haus der Stadt könnte man sich auf einer Entdeckungsreise nicht wünschen.

Auch die Schauspieler um Lara Christine Schmidt, Christoph Bahr, Carlo Sohn und Benedikt Thönes bezogen ihr junges Publikum immer wieder mit ins Spiel ein. So mussten die Kleinen dem Uhrmachermeister Zifferle kräftig beim Zählen helfen, als dieser die Rathausuhr stellte.

Neben dem Schauspiel gab es auch viel Musik für die Zuschauer, immer wieder sangen sich die einzelnen Figuren ihre Freude und Nöte von der Seele.

Das Stück unter der Regie von Mirko Schombert ist für Kinder ab vier Jahren empfohlen und trotz der jungen Gäste waren die meisten voll bei der Sache: Bei der ersten Begegnung des „kleinen Gespenstes“ mit Lisa und Robert hätte man sogar eine Stecknadel fallen hören.

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