Düren - „Das ist richtiges Weihnachten”

„Das ist richtiges Weihnachten”

Von: sj
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Judith (l.) und Miriam Reinartz gehörten zu den Helfern, die Heiligabend im Papst-Johannes-Haus mit anpackten, um die Gäste bei der Weihnachtsfeier für alleinstehende und alte Menschen zu bewirten. Foto: Johnen

Düren. Festlich geschmückte Tische, ein warmes Willkommen und eine Mahlzeit warteten Heiligabend auf die Besucher der Weihnachtsfeier für allein stehende und alte Menschen im Papst-Johannes-Haus von St. Anna. Rund 120 Menschen fanden sich dort am Freitagabend ein, um mit den ehrenamtlichen Helfern in Gemeinschaft die Geburt Jesu Christi zu feiern.

Wegen des starken Schneefalls wurde vor allem für ältere Gäste der Weg durch die Innenstadt zu beschwerlich, so dass nicht alle Plätze an den Tischen besetzt waren. Viele Privatpersonen hatten im Vorfeld gespendet, damit die Feier stattfinden konnte. Helferin Marianne Rexhausen trug das Weihnachtsevangelium vor, anschließend sangen die Gäste Lieder, begleitet von Hans-Dieter Hünerbein am Klavier. Zum Abschluss des Abends erhielten alle Besucher der Weihnachtsfeier noch eine Tüte mit Lebensmitteln.

Auch im Thomas-Morus-Haus im Dürener Grüngürtel wurde „Heiligabend in Gemeinschaft” gefeiert. Die Gemeinde hatte dort zur Weihnachtsfeier eingeladen.

Über ein Dutzend Ehrenamtler waren Heiligabend im Einsatz, um die Gäste im Papst-Johannes-Haus zu bewirten. Unter ihnen bekannte Gesichter, die seit Jahren anpacken, die Tische decken und die Gäste bewirten. „Für mich ist diese Feier das richtige Weihnachten”, sagt Tanja Henn. Die 23-Jährige fährt seit vielen Jahren mit ihren Eltern von Winden nach Düren, um Heiligabend „arbeiten” zu können.

Der, der hat, soll teilen. So könnte wohl die Motivation von Tanja Henn beschrieben werden, warum sie an diesem nicht alltäglichen Abend viel Zeit im Papst-Johannes-Haus verbringt. „Es kommt auch sehr viel Dankbarkeit von den Menschen zurück”, berichtet sie. Und einen Weihnachtswunsch hat sie auch: „Dass sich im nächsten Jahr mehr junge Leute anschließen, damit die Feier Fortbestand hat.”

Neue Gesichter im Team der ehrenamtlichen Helfer gab es schon an diesem Heiligabend. Judith Reinartz aus Langerwehe unterstützte ihre Schwester und ihren Bruder beim Verteilen von Kartoffelsalat, Würstchen und Getränken.

Das Weihnachtsfest in der Familie falle durch ihr Engagement nicht aus, berichtete sie. Es werde nur ein wenig verschoben. Schließlich soll niemand an diesem Abend alleine feiern.
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