„Das ist doch das Beste, was mir passieren konnte”

Von: Lars Brepols
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Gruppenbild mit dem FSJler: Uwe Willner, Vorstandsmitglied der Sparkasse Düren, Norbert Wetzelar, Jugendreferent beim FVM, Manfred Schultze, Vorsitzender Fußballkreis Düren (v.l.n.r). mit Florian Blaschyk und seinem Paten Wolfgang Dembsky. Foto: Brepols

Düren. „Vielleicht sitzt hier neben mir der neue Kreisvorsitzende 2018”, schmunzelt Manfred Schultze, Vorsitzender des Fußballkreises Düren. Gemeint ist Florian Blaschyk, der seit August dieses Jahres sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim Fußballkreis Düren absolviert.

Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht das Projekt des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM), das von der Sparkasse Düren unterstützt wird, in seine zweite „Saison”.

„Wir haben aus allen neun Kreisen nur positive Rückmeldungen erhalten”, sagt Norbert Wetzelar, Jugendreferent beim FVM, „wir wollen durch die FSJler die ehrenamtliche Arbeit in unserem Verband unterstützen.”

Wie im vergangenen Jahr bauen alle neun Kreise auf die Unterstützung durch einen jungen Wehrdienstverweigerer. So auch der Kreis Düren. „Die Arbeit hier macht mir super viel Spaß. Das ist doch das Beste, was mir passieren konnte”, freut sich Florian Blaschyk, der nach dem Freiwilligen Sozialen Jahr ein Lehramtsstudium anstrebt.

Der 20-Jährige ist seit August voll in die tägliche Arbeit des Fußballkreises Düren integriert. Neben festen Bürotagen organisiert der Spieler der ersten Mannschaft von Germania Burgwart Schul-AGs in Nörvenich, Winden, Düren und Birkesdorf.

Er unterstützt die Trainer des DFB-Jugendstützpunktes in Düren-Echtz oder nimmt an Tagungen, beispielsweise der „Fachtagung gegen Rechtsextremismus, Gruppe Sport” des Kreises Düren, teil. „Florian lernt die ganze Organisation und Struktur des Verbandes und Kreises kennen”, verdeutlicht Schultze.

Doch damit Blaschyk nicht „verheizt” wird, hat der Kreis ihm einen „Paten” zur Seite gestellt. Wolfgang Dembsky, Frauenbeauftragter im Fußballkreis Düren, koordiniert die vielfältigen Aufgaben des ehemaligen Jugendspielers von Alemannia Aachen und dem FC Düren-Niederau.

Im kommenden Jahr wird Blaschyk zudem mit einer Sonderaufgabe betraut werden. Gemeinsam mit vier weiteren Vertretern des Kreises Düren wird er Aktionen für das Projekt „Team 2011” organisieren. Mit dieser Kampagne will der DFB Schulen und Vereine auffordernd motivieren, Begeisterung für den Fußball zu entfachen und gleichzeitig für die Frauen-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland werben. „20 Millionen Euro pumpt der DFB in das bundesweite Projekt”, weiß Wetzelar zu berichten.
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