Gürzenich - Das „Haus für Gürzenich“ soll einen Festsaal erhalten

Das „Haus für Gürzenich“ soll einen Festsaal erhalten

Von: Jörg Abels
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Im rückwärtigen Bereich des „Hauses für Gürzenich“ sollen drei der früheren Umkleide- und Duschräume einem Festsaal weichen. Foto: Abels

Gürzenich. Im „Haus für Gürzenich“ ist immer was los. Fast täglich treffen sich seit dem Umbau vor mehr als einem Jahr Mitglieder der elf kooperierenden Vereine im früheren Clubheim des GFC Düren 09. Und an den Wochenenden finden immer wieder private Feiern in den Räumen statt.

Mit der Miete werden die laufenden Kosten des Gebäudes gedeckt. Nun aber will der gleichnamige Trägerverein das „Haus für Gürzenich“ erweitern. „In Gürzenich gibt es einfach keinen Versammlungsraum für Vereine“, begründet der Vorsitzende Hans-Peter Iven die ambitionierten Pläne.

Drei der ehemaligen Umkleide- und Duschräume des Clubheims sollen entkernt und teilweise abgebrochen werden. Entstehen soll ein Veranstaltungssaal mit einer Größe von rund 210 Quadratmetern, der je nach Bestuhlung Platz für bis zu 400 Gäste bietet, erklärt Iven. Ein Raum, der zum Beispiel von der KG für die Sessionseröffnung genutzt werden könnte oder von der früher sehr erfolgreichen Laienspielgruppe. Zudem böte sich die Möglichkeit, Seniorennachmittage im neuen, barrierefreien Festsaal zu veranstalten, begründet der Vorstand des Trägervereins seinen Zuschussantrag an die Stadt Düren. „Anders als beim ersten Bauabschnitt, für den wir rund 70 000 Euro in die Hand genommen haben, können wir den Bau eines Festsaals aus eigenen Mitteln aber nicht stemmen“, betont Iven, zumal bei der Statik Expertenwissen gefragt ist. Auch müssen die Brandschutzkonzepte und Lärmschutzgutachten angepasst werden.

Der Verein „Haus für Gürzenich“ geht nach Auskunft eines Statikers und eines Architekten von Umbaukosten in Höhe von 350 000 Euro aus und hat einen Antrag bei der Stadt gestellt, die benötigten Mittel bei den Haushaltsberatungen für das Jahr 2016 zu berücksichtigen.

Iven hofft auf ein positives Votum der Politik und erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass zuletzt eine ganze Reihe von Fußballvereinen von der Stadt jeweils mit 250.000 Euro unterstützt wurden, um Kunstrasenplätze zu bauen. „Bei uns würden gleich elf Dorfvereine des Stadtteils Gürzenich mit rund 3500 Mitgliedern vom Umbau profitieren.“

Das Gebäude, das weiterhin der Stadt gehört, würde mit dem Umbau aufgewertet, betont der Verein. Und davon könnten dann auch Vereine aus den Nachbarorten profitieren, wirbt der Trägerverein um Unterstützung für sein Vorhaben, das nach Möglichkeit Anfang 2016 in Angriff genommen werden soll.

Der Antrag wird am Mittwoch, 13. Mai, im Bezirksausschuss Gürzenich beraten.

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