Das „Haus für Gürzenich“ erfährt breite Unterstützung

Von: Fred Schröder
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Soll zu neuem Leben erweckt und Heimat der Gürzenicher Vereine werden: das ehemalige GFC-Sportheim an der Papiermühle. Foto: fjs

Gürzenich. Der Name gibt die Zielsetzung des Vereins vor: „Haus für Gürzenich“ soll der Zusammenschluss von derzeit sieben Vereinen aus dem Stadtteil heißen. Er hat sich zum Ziel gesetzt, das leerstehende ehemalige Clubheim des GFC 09 an der Papiermühle über einen Nutzungsvertrag mit der Stadt für die Gürzenicher Vereine als Veranstaltungshaus langfristig zu erhalten.

Die bisherigen Mitglieder belassen es allerdings nicht bei Absichtserklärungen: Ehrenamtlich haben fleißige Hände der Vereinsmitglieder schon mit der Säuberung der Umgebung des Hauses begonnen. Jetzt hat sich der Verein konstituiert, damit die weiteren Verhandlungen mit der Stadt und folgende Schritte in Angriff genommen werden können.

Seit der Saal Muschenich geschlossen ist, fehlt es an einer zentralen Veranstaltungsstätte. Beholfen haben sich die Vereine mit Festzelten auf dem Platz an der Möschengasse. Jetzt allerdings wollen engagierte Vorstandsmitglieder der Vereine die Gelegenheit beim Schopfe packen und eine ständige Veranstaltungsstätte sichern. Mitglieder im Verein „Haus für Gürzenich“ sind derzeit die AWO, der Billardsportclub, der Bogenschützenverein Alpenbrüder St. Christina, der Gürzenicher Turnverein, der GFC 09, die „Jüzzenije Plüme“ sowie die Taubenzüchter. Weitere Vereine sind derzeit hinsichtlich eines Beitritts noch in internen Diskussionen und Abstimmungsmodalitäten. Damit Handlungsfähigkeit gegeben ist, wurde ein Vorstand gewählt und ein Satzungsentwurf erarbeitet.

Hans Peter Iven ist Vorsitzender

Zum Vorsitzenden wurde Hans Peter Iven („Jüzzenije Plüme“) gewählt. Sein Vertreter ist Frank Hüttner (Gürzenicher Turnverein). Zum Geschäftsführer wurde Winni Schmitz (Plüme) gewählt, die Finanzen verwaltet Elke Mnich. „Die Stadt soll Eigentümerin des Hauses bleiben“, stellt Geschäftsführer Schmitz klar. Die Bausub-stanz des 1982 erstellten Sportheimes sei gut, haben die Verantwortlichen festgestellt. Reparaturen und Umbauarbeiten wollen sie möglichst in Eigenleistung durchziehen. „Wir haben auch die Möglichkeit, ein Zelt auf dem Grundstück aufzustellen“, sagt Winni Schmitz. Brandschutz- und Schallschutzgutachten wurden mit Hilfe von Sponsoren schon auf den Weg gebracht. „Auch aus der Nachbarschaft haben wir schon Hilfe erhalten“, berichtet der Geschäftsführer. „Wir wollen und werden dieses Haus vor dem Verfall bewahren, denn es gab in der Vergangenheit schon Diebstahl und Vandalismus.“

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