Das Feriendorf wächst vom Tal aus in die Höhe

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
feriendorf_bu
Mit dem Bau der ersten Häuser wird in zwei bis drei Wochen begonnen. Im Frühjahr 2012 werden die ersten Feriengäste im Landal Greenpark Resort „Eifeler Tor” urlauben können.

Heimbach. Von der grünen Wiese ist nichts mehr zu sehen. Der Hang ist braun, Baustraßen schlängeln sich durch eine Art Mondlandschaft. Es ist gebaggert und geteert worden. Gegenüber dem Heimbacher Stadtteil Hasenfeld herrscht aber seit mehreren Wochen Ruhe. Doch nicht mehr lange.

„In zwei bis drei Wochen wird die Baufirma und ihre Subunternehmer mit dem Bau der ersten Häuser beginnen”, sagte Rik de Bruijn. Der Projektmanager der niederländischen Firma Dormio, die bis 2012 das Feriendorf „Eifeler Tor” für Landal Greenparks errichten wird, weilte in der Stadt Heimbach. Ein Besuch bei Bürgermeister Bert Züll stand an.

Zuerst werden die Häuser im unteren Bereich des Hanges gebaut. Vom Tal aus geht es dann aufwärts, bis die Appartements und das Parkzentrum an der Reihe sind. „Wir bauchen für die Appartements und das Zentrum mehr Zeit zur Vorbereitung”, erklärt de Bruijn, warum Dormio im Rurtal mit den ersten Hocharbeiten beginnt.

In etwa anderthalb Jahren soll der Bau der 96 Villen, die in der Art der Eifeler Fachwerkhäuser errichtet werden, und der 84 Appartements abgeschlossen sein. Dann werden auch die ersten Feriengäste einziehen können. „Das Feriendorf wird erst eröffnet, wenn es auch wirklich fertig ist”, betonte der Projektmanager aus den Niederlanden. „Das wird im Frühjahr 2012 der Fall sein.” Die ersten Bewohner werden aber nicht die Urlauber sein, sondern die Hauseigentümer selbst. Fast 50 Prozent der Villen und Appartements sind verkauft. Ihre Besitzer können die Domizile, so sie wollen, vor den Feriengästen nutzen.

Der überwiegende Teil der Urlauber wird aus den Niederlanden kommen. Es dürften rund 80 Prozent der Besucher sein. Deshalb ist auch selbstverständlich, dass Mitarbeiter des Parks sich in der niederländischen Sprache verständigen können sollten. Dies gilt besonders für das Personal an der Rezeption beispielsweise. „Das heißt aber nicht, dass wir unsere Empfangsdamen- und herren aus den Niederlanden mitbringen. Natürlich können auch Heimbacher oder Einwohner aus der Region, die die niederländische Sprache beherrschen, für diese Jobs eingestellt werden. Normal werden täglich 25 bis 40 Männer und Frauen im neuen Feriendorf arbeiten, allerdings können es in Hochzeiten bis zu 60 Mitarbeiter sein.

Die Reinigungskräfte zählen nicht zu ihnen, denn Fremdfirmen werden für Dormio und Landal Greenparks für die Sauberkeit sorgen. Und so ist auch Bürgermeister Bert Züll zufrieden mit der Entwicklung am Hang in der Nähe des Staudammes Schwammenauel: „Ich mache mir keine Sorgen. Die Arbeiten sind voll im Terminplan.” Und so wird auch das Braun in den nächsten Wochen und Monaten verschwinden, wird das Feriendorf immer mehr an Konturen gewinnen.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert