Kleinhau - Das „Dorf mit K“ feiert ausgelassen

Das „Dorf mit K“ feiert ausgelassen

Von: Anneliese Lauscher
Letzte Aktualisierung:
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Die Besenbindergarde kam diesmal rockig daher. Zu Musik von „Abba“ und „Queen“ zeigten die Mädels gekonnte Tanzfiguren. Überhaupt konnte sich die Sitzung in Kleinhau wirklich sehen lassen. Foto: Anneliese Lauscher

Kleinhau. Die Aula der Sekundarschule im Hürtgenwalder Ort Kleinhau wurde am Orchideensonntag zur Hochburg des Karnevals, als die KG „Besenbinderzunft“ zur Kostümsitzung eingeladen hatte.

Im „Dorf mit K“ begrüßte Präsident Wilhelm Schnitzler die fantasievoll kostümierten Narren. Die „Karnevalsverrückten“ hätten mit guter Beteiligung im vergangenen Jahr die Besenbinderzunft ermutigt, wieder eine Sitzung anzubieten, sagte Schnitzler. Nun sollte es ein Programm der Spitzenklasse geben. „Zwesche Biogas, Scholl un Rothuus es dat Kleenhauer Paradies“, behauptete Wilhelm Schnitzler.

Die Prinzengarde der KG „Els-Spechte“ Vossenack machte den Anfang eines amüsanten und abwechslungsreichen Programms. Die Karnevalisten präsentierten einen zackigen, schwungvollen Tanz. Einmal anders wollten die Mädchen der „Besenbinder“-Garde auftreten, sie hatten einen flotten Showtanz einstudiert. Zu bekannten Melodien der schwedischen Kult-Popgruppe „Abba“ zeigten sie schöne rhythmische Formationen, und beim „Queen“-Medley ging es entsprechend rockig zu.

„Flotte Feger and Friends“ nennt sich eine Damentanzgruppe der KG „Besenbinderzunft“, die diesmal ausnahmsweise Herren mit dabei hatte. Deren mehr als komisches Luftpumpenorchester begeisterte das Publikum.

Um eine besondere Ehrung auszusprechen, hatte sich der Präsident des Regionalverbands Düren im Bund Deutscher Karneval, Heribert Kaptain, auf den Weg nach Kleinhau gemacht: Er ehrte Willibert Müller mit dem RvD-Verdienstorden in Gold mit Edelsteinen, der höchsten Auszeichnung, die der Regionalverband zu vergeben hat. Müller gehörte im Jahre 1970 zu den Gründungsmitgliedern der „Besenbinderzunft“ ist bis heute in der Gesellschaft aktiv.

Es war eine lange Reihe von Verdiensten, die Präsident Wilhelm Schnitzler aufzählte: Willibert Müller war im Elferrat, half tatkräftig beim Wagenbau, beim Bühnenaufbau, sorgte für Dekoration und ist immer noch ansprechbar für die Belange der Zunft. Im weiteren Programm wirbelten die „Quispels“, die fesche Jugendgruppe, über die Bühne; und für Stimmungsmusik sorgten die „Bremsklötz“ und „Ne Spetzboov“. Nimmermüde Narren schwangen anschließend bis 3 Uhr das Tanzbein zur Musik von DJ Brüll.

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