Das Auto, Motor der Wirtschaft

Von: han
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„Ich bin schon verkauft”. „Pech” für den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse, Adolf Terfloth, der „auf einen neuen Dienstwagen verzichten” musste. Er nahm es mit Humor. Foto: Schmitz

Düren. Adolf Terfloth, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Düren, wurde während der Autoschau auf dem Annakirmesplatz zum „Flügelflitzer”. Fast magisch wurde er von dem leuchtenden Rot eines Traumwagens, das der Sparkassenfarbe ähnelt, angezogen.

Flink kletterte er hinter das Steuer, er ließ den Motor brummen und war sichtlich vom Sound angetan. So sehr, dass er im Spaß über einen neuen Dienstwagen laut nachdachte. Der Wagen von einem anderen Stern hatte wohl etwas dagegen. „Ich bin verkauft”, wies er mit einem Schild auf die Eigentumsverhältnisse hin.

So wanderte der Vorstandsvorsitzende mit den Offiziellen weiter über den Platz, vorbei an allen gängigen Automarken mit einer Vielzahl an Modellen. Minis und Vans, SUV und klassische Kombis, Roadster und Cabrios sowie Wohnmobile hatten Automobilhändler aus Düren und Jülich zur 32. Autoschau ausgestellt.

„Die Veranstaltung hat sich gewandelt, der Charakter ist geblieben”, hatte bei der Eröffnung der Schau der Obermeister der Innung Düren im Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe, Fritz Pölderl, festgestellt. 30 Jahre lang organisierte er die Autoschau und nahm jetzt offiziell seinen Abschied.

Schon im vergangenen Jahr war Hans-Jörg Herten der Organisationsverantwortliche, der sich für den Bestand der Veranstaltung einsetzte und sie so gestaltete, dass „über das Auto hinaus Attraktivität” geschaffen wurde.

Helmut Krings, Vizepräsident der Handwerkskammer Aachen, unterstrich die Bedeutung des KFZ-Gewerbes für die Wirtschaft. Klimawandel und Klimaschutz stellten die Hersteller aber vor neue Aufgaben. Die daraus resultierenden Umwälzungen seien eine „Herausforderung für das regionale Handwerk.

Die neuen Hybrid- und Elektroantriebe bedeuten auch, dass die Anforderungsprofile für die Beschäftigten steigen. Die Kfz-Betriebe müssen enorme Anstrengungen vollbringen, um auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein.”
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