Das 39. Stadtfest ist international und voller Abwechslung

Von: smb/kin
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Beim Auftritt von „Querbeat“ war der Markt am Samstagabend gut gefüllt. Foto: Berners
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Josef Moser aus der Partnerstadt Altmünster ist schon zum 14. Mal an der Rur. Foto: Berners
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Lkw-Sperren sorgten für Sicherheit. Foto: Berners
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Die Beschicker des Flohmarktes an der Pechschule hatten besonders mit dem Wetter zu kämpfen. Foto: Berners
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Auf dem Markt wurde ein buntes Programm geboten. Foto: Berners
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Außerdem konnten die Dürener einkaufen gehen. Foto: Berners
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Sava Schömer (10) und Heike Bleja waren für den Ballonwettbewerb des Lions-Clubs im Einsatz. Foto: Kinkel

Düren. Für Josef Moser hätte der Sonntag in Düren nicht schöner beginnen können: Mit den anderen „Zugraosten“ aus Altmünster durfte er spontan bei der Messe in der Annakirche musizieren. „Die Akustik dort ist einfach einmalig. Ich habe schon in vielen Kirchen gespielt, aber in Düren ist es etwas Besonderes“, sagte der Kontrabassist.

Den Rest des Tages verbrachte er dann bei vielen guten Gesprächen auf der Partnerschaftsmeile an der Annakirche, wo er mit seinem Ensemble noch einmal auf der Bühne stand. 14 Mal war Moser schon in Düren – „und ich komme immer wieder gerne“.

56 Gäste aus Dürens Partnerstädten haben am Wochenende das Programm des Stadtfestes bereichert und internationale Freundschaften gepflegt. „Genau das ist der richtige Weg. Wir haben nur diese eine Welt“, appellierte Bürgermeister Paul Larue mit Blick auf die aktuellen Konflikte und Kriege bei der Eröffnung des 39. Dürener Stadtfestes.

Beim Stadtfest wurde den Dürenern wieder eine bewährte Mischung aus Bühnenprogramm, Kirmesattraktionen, Gastronomieangeboten und Informationsständen geboten. Das Wetter meinte es nicht durchweg gut mit den Dürenern, es hätte den Wetterberichten zufolge aber auch noch nasser werden können.

Ein Höhepunkt des dreitägigen Festes war der Auftritt der Kölner Band „Querbeat“, der am Samstagabend mehr als 1000 Menschen auf das neue Pflaster des Marktes lockte. Schon seit Freitagabend hatte die Musik vieler Bands die Stadt erfüllt.

Der Trödelmarkt an der Pechschule hatte aufgrund des Wetters wenig Zuspruch, viele Verkäufer waren gar nicht erst angereist, andere packten nach mehrmaligem Abdecken ihrer Waren früh wieder ein. Auch der Zuschauerzuspruch blieb überschaubar. Das sah vor den Bühnen in der Innenstadt am Sonntagnachmittag ganz anders aus: Schließlich wollten ganze Familien sehen, was die Nachwuchstalente tänzerisch und sportlich aufführten. Glücklicherweise lachte da auch die Sonne wieder, es wurde gefilmt, gejubelt, applaudiert. Bei gutem Wetter füllten sich am Nachmittag auch die Geschäfte in der Innenstadt und im Stadtcenter.

Für IG-City-Chef Rainer Guthausen, der vor 39 Jahren schon das erste Dürener Stadtfest mitinitiiert hat, war die Traditionsveranstaltung ein Erfolg. „Es ist eine Verbindung zwischen Handel und Kultur, Partnerschaftsmeile und Dürener Institutionen, die sich präsentieren.“ Im Vorfeld habe es einige Schwierigkeiten gegeben –unter anderem weil lange nicht feststand, ob wir den Markt, der ja derzeit umgestaltet wird, überhaupt nutzen können.“ Am Ende habe dank vieler Helfer alles hervorragend geklappt. „Mit der Resonanz können wir auch zufrieden sein“, sagte Guthausen. Für das 40. Stadtfest kündigte er „einige Überraschungen“ an. „Wir wollen einige bekanntere Bands verpflichten und versuchen, auch Chöre und Gruppen der Musikschule stärker einzubeziehen.“

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