Dank Steuerplus: Kreisumlage könnte sinken

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Niederzier. Aus Zeiten, in denen Tagebau- und Kraftwerkbetreiber RWE Power noch reichlich Gewinne einfuhr, erhält die Gemeinde Niederzier für die Jahre 2004 bis 2008 einen Gewerbesteuernachschlag.

Das Plus beläuft sich nach Angaben von Kämmerer Jürgen Zantis auf etwa 17,5 Millionen Euro und beinhaltet neben der Gewerbesteuer auch Zinsnachzahlungen. Allerdings hat RWE gegen den Steuerbescheid Klage eingereicht.

Bis zu einer Entscheidung könnten Jahre vergehen. Niederziers Bürgermeister Hermann Heuser will Rückstellungen bilden, um für den Fall gewappnet zu sein, dass die Nachzahlung korrigiert wird. Mit den Steuernachzahlungen an die Tagebaukommunen im Kreis Düren und dank weiterer Einnahmeverbesserungen steigt die Grundlage zur Berechnung der Kreisumlage im laufenden Jahr nach Berechnungen im Niederzierer Rathaus um 26,8 Millionen Euro.

Das würde 12,5 Millionen Euro zusätzlich in die Kreiskasse spülen. Heuser fordert den Kreis auf, die Kreisumlage zu senken und die Kommunen um diese 12,5 Millionen Euro zu entlasten. Die Allgemeine Kreisumlage könnte um drei Prozentpunkte gesenkt werden, heißt es.

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