Düren - „Dance Masters - Best of Irish Dance” zu Gast im Haus der Stadt

„Dance Masters - Best of Irish Dance” zu Gast im Haus der Stadt

Von: ch
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Breitwand-Choreographie ist Tr
Breitwand-Choreographie ist Trumpf: Eine Momentaufnahme aus der Tournee-Produktion „Dance Masters”, mit der ein Ensemble von Künstlern aus Irland im Haus der Stadt zu Düren gastierte. Foto: Hahn

Düren. Springen, Stampfen und das stete Klackern der Absätze: Der Stepptanz irischer Prägung beruht auf der steten Wiederkehr simpler und darum einprägsamer Elemente.

Verbunden mit der spätestens dank Heinrich Böll manifesten Herzensneigung vieler Deutscher zur „grünen Insel” können Entertainment-Angebote aus diesem Bereich immer wieder auf Sympathie seitens des Publikums zählen - so geschehen auch im Haus der Stadt Düren, in dem jetzt die Darsteller der Tournee-Produktion „Dance Masters - Best of Irish Dance” zu Gast waren.

Obwohl der Saal nicht ganz ausverkauft war und sich zusätzlich noch einige Zuschauer in der Pause dazu entschieden, diese Show nicht bis zu deren Ende zu verfolgen, hatte der Rest des Publikums an den Darbietungen des Ensembles große Freude. Gekleidet in die fiktive Liebesgeschichte zwischen dem Tänzer Patrick und seiner Kollegin Kate, nahm die aus dem Off eingespielte Rahmenerzählung die Menschen auf den Plätzen mit nach Irland und bettete die einzelnen Tanznummern in eine darum gesponnene, erfundene Handlung ein.

Lockere Auftritte

Zur Auflockerung wurden Auftritte einer Harfenistin mit einem künstlerischen Partner eingestreut, der wechselweise mit Gitarre oder Banjo auftrat. Die Tänze selber wirkten reich an Form und sprachen von einem lebendigen Gefühl für den Rhythmus der Musik - und das, obwohl die Klänge nicht live erklangen, sondern gleichfalls aus der Konserve eingespielt wurden.

Facettenreich und handwerklich sauber bis virtuos interpretiert, wirkte die Choreographie gut an die Maße der Dürener Bühne angepasst. Für ein zusätzliches und imposantes Element sorgte ein am Rande der Bühne postierter Kameramann.

Bein- und Fußarbeit

Was er aufnahm, wurde in Echtzeit auf eine große Leinwand projiziert, so dass das Publikum sowohl die Bein- und Fußarbeit der Tänzerinnen und Tänzer als auch die Fingerfertigkeit der Harfenistin und Folk-Sängerin im Grunde gleich zweifach verfolgen konnten.

Ihre Kunst haben die Gäste nicht zuletzt deshalb wirklich nicht zu billig verkauft.
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