Düren - Cornetzhofschule will ihren Sozialarbeiter behalten

Cornetzhofschule will ihren Sozialarbeiter behalten

Von: bel
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Die Cornetzhofschule präsentierte dem Parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel und dem Landtagsabgeordneten Rolf Seel ihre Schülerfirmen. Das „Schülercafé bewirtete die Gäste. Foto: Elberfeld

Düren. Viele Jahre schon arbeitet Arno Breuer erfolgreich als Sozialarbeiter an der Städtischen Schule für Lernbehinderte, der Cornetzhofschule. Schulleiterin Barbara Kuhn-Röhl bringt das Anliegen der Schule auf den Punkt: Sozialarbeiter Arno Breuer ist unersetzbar.

Ohne ihn laufen viele Projekte an der Schule nicht mehr. Besonders zu erwähnen ist die Gründung vieler Schülerfirmen, die ein Jahr lang erfolgreich in verschiedenen Bereichen arbeiten. Arno Breuer soll endgültig einen festen Vertrag erhalten. Bisher hatte er nur gestückelte Arbeitsverträge für einen Halbtagsjob.

Mit ihrem Wunsch ist die Schule jetzt auch an die Politik herangestreten. Nachdem sich bereits die SPD-Landtagsabgeordnete Liesel Koschorreck und der Dürener SPD-Schulpolitiker Ulf Opländer für eine Unterstützung der Schule ausgesprochen hatten, besuchten jetzt der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel (CDU) und CDU-Landtagsabgeordneter Rolf Seel den Cornetzhof. Zusagen konnten die Politiker allerdings nicht machen. Grund: Geldmangel. Jetzt muss eine Lehrerstelle am Cornetzhof in eine Sozialerbeiterstelle umgewandelt werden. Dafür gibt es demnächst etwas weniger Fachunterricht.

Rolf Seel hatte doch noch ein anderes Angebot in seinem Koffer. Im nächsten Haushalt des Landes werden für die 54 Kommunen 25 Landesstellen für Schulpsychologen eingerichtet. Seel riet der Leitung der Schule, sich gemeinsam mit den anderen drei Förderschulen im Kreis um eine dieser Stellen zu bemühen.

Beim Rundgang durch die Schule konnten Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie Sozialarbeiter Breuer den Gästen die Ergebnisse ihrer Arbeit in den einzelnen Schülerfirmen präsentieren.
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