Düren - Cölsch Crew: Feuertaufe vor großem Publikum steht an

Cölsch Crew: Feuertaufe vor großem Publikum steht an

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:

Düren. Es kribbelt wieder in den Fingern: Viele Jahre lang waren Gitarrist Volker Pütz, vor allem aber Schlagzeuger Willy Rövenich im Karneval sehr erfolgreich unterwegs.

Mit der Musikgruppe Kölsch Gäng standen sie auf vielen großen Bühnen, spielten in der Lachenden Kölnarena und veröffentlichten mehrere CDs.

2006 trat die Gruppe ab, auch weil Aufwand und Zahl der Engagements angesichts der Vielzahl neuer Bands in keinem Verhältnis mehr zueinander standen. Jetzt wollen es Willy Rövenich und Volker Pütz noch einmal wissen.

„Gecovert wird nicht.”

In neuer Besetzung und mit neuem Namen wollen sie an die Erfolge der Kölsch Gang anknüpfen, die es mit „Hätts joh näh sage künne” immerhin auf unzählige Sampler mit Kölner Karnevalsmusik schaffte. Die Philosophie ist die alte geblieben: „Gecovert wird nicht.” Die Cölsch Crew will mit eigenen Liedern Fahrt aufnehmen, nicht Hits von Brings oder Höhnern nachspielen.

Nach einem Testlauf im Frühjahr an der Seite von Colör in Birkesdorf folgt für die neu formierte Formation beim Dürener Mundartfestival nun die Feuertaufe. Willy Rövenich & Co. fiebern dem ersten Live-Auftritt vor großem Publikum bereits entgegen. „Die Proben laufen auf Hochtouren. Unser Programm steht”, erklärt der Schlagzeuger.

Dabei startet die neue Band nicht bei Null, sie profitiert von früheren Kontakten, auch des neuen Sängers Manfred Becker aus Köln. So hat die Band bereits ihre erste CD eingespielt, mit dem vom Ex-Höhner-Mitglied F.M. Willizil für die Cölsch Crew geschriebenen Titellied „Zum singe un laache jebore”. Die Platte wird pünktlich zum Sessionsstart im November erscheinen. „Aber wir haben natürlich auch die alten Kölsch-Gäng-Ohrwürmer im Programm”, kündigt Willy Rövenich an, „neu arrangiert, teilweise ein wenig peppiger als früher”.

Mithilfe der Plattenfirma und einer großen Kölner Künstleragentur hoffen die Crew-Mitglieder, an die Erfolge früherer Tage im Karneval anknüpfen zu können. „Ohne diese Voraussetzungen hätten wir es auch gar nicht erst versucht”, betont Rövenich.

Und es läuft bereits gut an. Die ersten Buchungen für die kommende Session sind längst unter Dach und Fach, in erster Linie im Raum Köln, betont der Schlagzeuger. Jetzt ist das Quintett gespannt, wie das Dürener Publikum auf die neue Gruppe reagiert.

Mundartfestival vom 3. bis 5. September

Das 17. Dürener Mundartfestival der AG Schnüss findet vom 3. bis 5. September im Willy-Brandt-Park statt.

Wenn es sonntags von 11 bis 20 Uhr „Mundart pur” heißt, ist auch die Cölsch Crew mit von der Partie. Sie spielt ab 15 Uhr.

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