CMC investiert Millionen in Birkesdorf

Von: Jörg Abels
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CMC-Betriebsleiter Dr. Michael Thie (r.) erklärte Thomas Rachel die Produktion der Wattepads im Werk Birkesdorf. Foto: Abels

Birkesdorf. Mit Investitionen im hohen einstelligen Millionenbereich am Standort Birkesdorf will die Firma CMC Consumer Medical Care - eine 100-prozentige Tochter der Paul Hartmann AG - ab 2012 die Gewinnzone erreichen.

Dies unterstrichen CMC-Geschäftsführer Dr. Rainer Mangold und Betriebsleiter Dr. Michael Thie am Montag bei einem Besuch des parlamentarischen Staatssekretärs Thomas Rachel (CDU, MdB).

Investiert werde vor allem in vollautomatisierte Verpackungsmaschinen, aber auch in eine eigene Lotion-Produktion, erklärte Mangold, um auf dem hart umkämpften Markt der Kosmetik-Lotion-Pads noch flexibler und „Just-in-Time” die Bedürfnisse des Einzelhandels bedienen zu können. CMC-Produkte finden sich als Eigenmarken in den Regalen aller großen deutschen Discounter-, Supermarkt- und Drogeriemarktketten.

Allein auf dem Wachstumsmarkt der feuchten Wattepads produziert CMC in Birkesdorf im laufenden Jahr rund 4,5 Millionen Tigel; unter anderem Peeling- und antibakterielle Pads. Und das zukunftsträchtige Feld reinigender Kosmetikartikel soll weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus werden noch sechs Milliarden trockene Wattepads hergestellt, verpackt in 60 bis 70 Millionen Beutel.

Mit den Standorten Düren und Mersin (Türkei) erwirtschaftete CMC im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 70 Millionen Euro. Bis 2015 soll das Unternehmen um 30 Prozent wachsen. Wird 2012 wie geplant die Gewinnzone erreicht, will CMC zum Flächentarifvertrag zurückkehren.

Im Rahmen der Umstrukturierung hatte sich die Geschäftsführung mit der Belegschaft bis Mai 2013 auf drei Stunden Mehrarbeit und Lohnerhöhungen von maximal einem Prozent jährlich verständigt. Im Gegenzug bleiben trotz Modernisierung nicht nur alle Arbeitsplätze erhalten. Die Belegschaft von derzeit 161 Mitarbeitern soll sogar leicht wachsen. „Unsere Auftragsbücher sind voll, wir arbeiten sieben Tage, drei Schichten rund um die Uhr”, erklärte Mangold.
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