CMC: Einschnitte sichern die Zukunft

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Vor der vielleicht entscheidenden Verhandlungsrunde über einen Sanierungstarifvertrag forderten CMC-Mitarbeiter eine dreijährige Beschäftigungssicherung zur Kompensation von Einkommenseinbußen. Foto: Abels

Birkesdorf. In einer zähen Verhandlungsrunde haben sich Vertreter der IG Metall und der CMC Consumer Medical Care GmbH in der Nacht zum Dienstag auf die Eckpunkte eines Sanierungstarifvertrags für die 160 Mitarbeiter der 100-prozentigen Tochterfirma der Paul Hartmann AG geeinigt.

Dies bestätigte der IG-Metall-Bevollmächtigte Paul Zimmermann am Dienstag auf Nachfrage. Allerdings muss die Belegschaft schmerzliche Einschnitte in Kauf nehmen.

Neben längeren Arbeitszeiten verzichten sie in 2010 gänzlich auf die Tariferhöhung, die in 2011 und 2012 nur bis maximal ein Prozent weitergegeben wird. „Wichtig für die Beschäftigten aber ist, dass die versteckten Verkaufs- und Schließungsdrohungen jetzt erst einmal vom Tisch sind”, betonte Zimmermann, ohne zum jetzigen Zeitpunkt auf weitere Details der Vereinbarung eingehen zu wollen.

CMC hatte von der Belegschaft eine Personalkostenreduzierung in Höhe von 1,5 Millionen Euro gefordert, als Voraussetzung für Millioneninvestitionen in die Zukunft des Standorts Düren.
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