Düren - Cindy aus Marzahn redet vor 2300 Fans Klartext

Cindy aus Marzahn redet vor 2300 Fans Klartext

Von: dama
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Die „Prinzessin der Berliner
Die „Prinzessin der Berliner Plattenbauten”: Cindy aus Marzahn nahm in ihrem Programm „Nicht jeder Prinz kommt uffm Pferd” in Düren kein Blatt vor den Mund.

Düren. Diese Komikerin hat ihren ganz eigenen Stil: „Wenn ich jetzt rauskomme, möchte ich, dass ihr ausrastet und euch die Schlüpper vom Leib reißt”, ertönte die unverwechselbare Stimme von Cindy aus Marzahn (Ilka Bessin).

Kaum hatte die selbst ernannte „Prinzessin der Plattenbauten” die Bühne in der Dürener Arena betreten, waren die 2300 Besucher außer Rand und Band.

Im obligatorischen pinkfarbenen Jogginganzug und mit pinkfarbener Blume in den gelockten, blonden Haaren machte sich die Berlinerin diesmal in der Papierstadt auf die Suche nach einem Prinzen. Und ihr neues Programm „Nicht jeder Prinz kommt uffm Pferd” schlug ein wie eine Bombe. Zu Beginn ihrer Show wies sie einmal ausdrücklich darauf hin, dass die Worte, die sie in ihren Programmen benutzt, keinesfalls für die Ohren von Kindern bestimmt sind.

Und folglich nahm sie keine Rücksicht auf eventuell anwesende zartere Ohren. „Ihr Dürener seid ja schließlich nicht hier, um Shakespeare zu hören”, bemerkte Cindy augenzwinkernd. Bei ihrem zweistündigen Auftritt, ging es diesmal um ihren Aushilfsjob beim Playboy, ihre hässliche beste Freundin Pritney und - wie es für sie typisch ist - um Dinge, über die sonst niemand so offen redet.

Von Anfang an spielten die Dürener Zuschauer eine wichtige Rolle in Cindys Programm. „Klasse, die Frau. Das ist mal jemand, der nicht nur stur sein Programm durchzieht, sondern auch das Publikum mit einbezieht und zeigt, was Spontaneität bedeutet”, lautete für Philipp Kaesmacher aus Vettweiß das Fazit der Veranstaltung. Nicht nur, dass „Frau Cindy” Geburtstagskinder auf die Bühne holte, Blumensträuße und Getränke verteilte. Während der Pause hatten die Besucher dann Gelegenheit, ihr Nachrichten per Handy zu schicken. Witze, lustige Sprüche und eindeutige Angebote der Dürener wurden ohne jeden Skrupel laut vorgelesen.

Die Nachricht „Komm Schätzchen, mach voran. Um zehn macht der Supermarkt die Schranken auf dem Parkplatz runter” amüsierte die Berlinerin so sehr, dass sie kurz ihr Programm unterbrechen musste, bevor sie den Dürenern den nächsten Spruch entgegenschmetterte.
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