Christuskirche steht im Zeichen des Gospelgesangs

Von: Sebastian Adriany
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Insgesamt 14 Gospelchöre aus dem Rheinland fanden in der Christuskirche am vergangenen Wochenende zu einem großen Chor zusammen. Foto: Sebastian Adriany

Düren. Die Christuskirche stand am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen des Gospelgesangs. Rund 300 Gospelsängerinnen- und Sänger aus der gesamten Rheinischen Landeskirche waren in Düren zu Gast.

Nachdem 14 Gospelchöre innerhalb von zwei Tagen in Workshops miteinander Lieder einstudierten, fand am darauffolgenden Sonntag der große Gospelgottesdienst der „Gospel-Church“ in der Christuskirche statt. Unter der Leitung des dänischen Komponisten und Gospelchorleiters Hans-Christian Jochimsen wurden die 400 Personen in der Christuskirche zu einem großen begeisternden Chor.

Gestaltet wurde der Themengottesdienst von den Pfarrern Stephan Schmidtlein aus Düren und Dietmar Silbersiepe aus Düsseldorf. „Ich freue mich sehr auf den Gottesdienst mit dem Schwerpunkt Musik“, gab Pfarrer Schmidtlein vor dem Gottesdienst bekannt. Nachdem das erste Rheinische Gospelchortreffen 2013 in Krefeld stattfand, lud der Verband für christliche Popularmusik in der Evangelischen Kirche im Rheinland gemeinsam mit der Evangelischen Gemeinde zu Düren nun nach Düren ein.

„Das Haus der Evangelischen Gemeinde bietet gute Möglichkeiten der Chorproben, neben der Tatsache, dass der Stellenwert der Kirchenmusik immer schon groß war“, erklärte Schmidtlein, warum der Standort Düren sich für das Gospeltreffen eignet. Das Motto des Gottesdienstes lautete „Wir werden die Welt verändern“. Damit soll ein Bewusstsein für die Probleme der Welt entwickelt werden. Der dazu passend komponierte Song von Jochimsen trägt den Titel „We Are Changing the World“.

Das Lied ist gleichzeitig der Mottosong für den diesjährigen „Gospelday“ am 19. September. Hier lädt die kreative Kirche unter dem Slogan „Gospel für eine gerechtere Welt“ Gospelchöre dazu ein, an diesem Tag den Song in ganz Deutschland zu singen. Nach 90 Minuten Messe und zehn Gospelsongs, bei denen man in der englischen Sprache, die ein oder anderen rheinischen Klänge hören konnte, gab es beim abschließenden „Halleluja“ tosenden Beifall. Pfarrer Schmidtlein verabschiedete die Menschen mit der Botschaft: „Seid mutig, singt weiter“.

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